Königsberg in Bayern

Hofstetten ist in jedem Genre fit

Beim "16. Abend der Blasmusik" zeigten die Musiker aus dem Königsberger Stadtteil ihr Können. Die Heimatkapelle Ziegelanger glänzte zudem.
Artikel drucken Artikel einbetten
Mit Blasmusik in ihrer Ursprünglichkeit fernab jedes volksmusikalischen Kitsches erfreute die Blaskapelle aus Hofstetten unter Leitung von Klaus Rambacher beim 16. Abend der Blasmusik in der Stadthalle von Königsberg die vielen Zuhörer. Fotos: Gerold Snater
Mit Blasmusik in ihrer Ursprünglichkeit fernab jedes volksmusikalischen Kitsches erfreute die Blaskapelle aus Hofstetten unter Leitung von Klaus Rambacher beim 16. Abend der Blasmusik in der Stadthalle von Königsberg die vielen Zuhörer. Fotos: Gerold Snater
+4 Bilder
Unter dem Motto "Gruß an Böhmen" stand der "16. Abend der Blasmusik" der Blaskapelle aus Hofstetten am Samstag in der voll besetzten Rudolf-Mett-Halle in Königsberg. Seit vielen Jahren laden die Musikanten aus dem Königsberger Stadtteil Hofstetten eine befreundete Kapelle ein, um mit dieser einen bunten Reigen konzertanter Musik zu präsentieren.


Gäste aus Ziegelanger

Diesmal war die "Heimatkapelle Ziegelanger", unter Leitung von Ernst Ullrich mit von der Partie. Mit sehr unterschiedlichen Musikstücken, die vom "Fliegermarsch" über den "Rosenwalzer" und das Medley "The Best oft Queen" bis hin zu dem von Klaus Rambacher komponierten Jubiläumsmarsch "Wenn wir Musikanten feiern" reichten, bot die Heimatkapelle Blasmusik auf hohem Niveau.
Beeindruckend waren die Vorträge mit Soloeinlagen von Karl-Heinz Markl mit dem Tenorhorn bei "Gottfried auf Reisen", Kevin Kümmel mit der Trompete bei dem Slow-Rock "My Way" und Ernst Ullrich, ebenfalls mit der Trompete, bei der "Brillantpolka".

Hauptsächlich Polkas, darunter einige von Klaus Rambacher selbst, dem Dirigenten der Blaskapelle aus Hofstetten, bot der Gastgeber im zweiten Teil des Abends. Zum Auftakt spielten die Hofstettener das Titellied, den Marsch "Gruß an Böhmen" von Vaclav Vackar. Eingestreut in die Polkafolgen waren Walzertakte aus "Die Grubenpferde" und "Als ich ein kleiner Junge war". Beifall erhielten an diesem vergnüglichen Abend Elmar Lehrrieder als Trompetensolist, unterstützt von Dominik Rügheimer bei dem unter die Haut gehenden "Ave Maria" von Franz Schubert.


Tolle Solisten

Stimmlich überzeugten Anna Bach als Gesangssolistin bei dem "Lied zur schwarzen Madonna" und Sabastian Kuhn als Solosänger bei "Ich wollte nie erwachsen sein" von Peter Maffay. Dass sie eine Meisterin auf der Querflöte ist, zeigte Martina Rambacher bei ihrem Solo mit dem "Einsamen Hirten" von James Last.

Die Kapelle aus Hofstetten beweist erbeut, dass sie mit ihrer jungen Truppe zu einer der führenden Blaskapellen unter den 52 im Landkreis im Nordbayerischen Musikbund gemeldeten Blaskapellen gehört, und, dass man auch die Jugend für die Blasmusik begeistern kann. Zugaben mussten sein.

Dass den Hofstettener Musikanten die Jugend sehr am Herzen liegt, zeigte sich übrigens auch: Der Auftritt der Nachwuchskapelle die "Neudorfer Holzböcklich" zeigte, welche Früchte die Jugendarbeit trägt. Unter der Leitung von Katja Rambacher brachte die Gruppe auf ihrer Weltreise Beachtliches zu Gehör. Unaufdringlich und mit fundiertem Wissen führte Oberstleutnant a. D. Jürgen Bereiter, zum 14. Mal durch das Programm.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren