Ebern
Sommer-Weihnacht

Hochwassergefahr ebbt schon wieder ab

Die Hoffnung auf "weiße Weihnacht" ging sinnbildlich den Bach hinunter: Die milden (Rekord-)Temperaturen am Heiligabend sowie die ergiebigen Regenfälle am Wochenende ließen die letzten Schneefelder schmelzen und die Flüsse anschwellen. So war - einmal mehr - die (Noch-)Staatsstraße, die durch Ebern führt, nicht mehr passierbar.
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An der historischen Sandhöfer Brücke bei Ebern reichte der Durchlauf kaum noch aus.
An der historischen Sandhöfer Brücke bei Ebern reichte der Durchlauf kaum noch aus.
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Die Pegel von Itz und Baunach erreichten sogar Marken,die über den Überschwwemmungswerten der vergangenen Woche lagen. Am Pegel Schenkenau an der Grenze zwischen Ober- und Unterfranken,die die Itz markiert, wurden am Heiligabend über 4,50 Meter gemessen, womit die höchste Meldestufe fast erreicht war. Tendenz: gleichbleibend. Da aber keine weiteren Niederschläge hinzu kamen, darf über die Feiertage mit einem Absinken des Wasserstandes gerechnet werden,

Diesen Schluss lassen die Zahlen des Baunach-Pegels Lohr (bei Pfarrweisach) zu,wo am Montag schon wieder sinkende Wasserstände gemessen wurden. Die Flutwelle hatte dort Mitternacht ihren Höchststand erreicht (mit 3,25 Meter fast Meldestufe 3). Am nächsten Pegel - dem Leucherhof bei Baunach - lag die Marke knapp unter der Meldestufe 4 (3,20 Meter) blieb aber konstant.

Mehrere Straßen, die in Baunach- und Itzgrund die Flüsseläufe queren, sind daher seit Sonntag gesperrt (und bleiben es wohl auch über die Feiertage). Eine Entspannung zeichnet sich an der Staatsstraße, die von Sandhof durch Ebern führt, ab: Eine Fahrbahn war fast schon wieder frei.

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