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Ebern
Mitmachkneipe

Hobbymusiker spielen in Ebern auf

Im evangelischen Gemeindehaus in Ebern konnten Hobbymusiker ihr Können unter Beweis stellen. Doch auch das Publikum war gefragt, um einige Lieder mitzusingen.
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Ddie Männer der Kirchenband "Unterwegs" sorgten für fetzige aber auch ruhige Musik. Foto: Janina Reuter
Ddie Männer der Kirchenband "Unterwegs" sorgten für fetzige aber auch ruhige Musik. Foto: Janina Reuter
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Zum dritten Mal bereits veranstaltete die evangelische Kirchengemeinde Ebern eine Mitmachkneipe im Gemeindehaus. 18 Hobbymusiker aus Ebern und Umgebung haben den Weg aus dem Hobbykeller auf die öffentliche Bühne gewagt und das Publikum begeistert. Es bot sich eine bunte Mischung aus Rock, Folk, Pop und Klassik.
Die Songs wurden ganz unterschiedlich vorgetragen - mit Gesang oder ohne, rein instrumental und teils auch technisch verstärkt. Die Besucher erwartete ehrliche Musik ganz ohne kommerzielle Interessen - "just for fun".Das Gemeindehaus war gut gefüllt. Auch einige Asylbewerber sind gekommen, um sich die musikalischen Beiträge anzuhören.


Alle singen begseistert mit

"Eine wichtige Rolle spielt bei unserer Mitmachkneipe das gemeinsame Singen.
Es ist immer wichtig, auch gemeinsam etwas zu machen", betonte Eberns evangelischer Pfarrer Bernd Grosser und lud bei einigen Liedern zum Mitsingen ein.Viele der Teilnehmer nahmen ihre Gitarren, die Querflöte, Mundharmonika, Cajon oder sangen die Lieder einfach mit. Bei gedimmtem Licht bot sich eine gemütliche und familiäre Stimmung.
Dann trat "die männliche Fraktion" der katholischen Kirchenband "Unterwegs" auf die Bühne. Denn auch wenn sie eine Kirchenband sind, spielen sie nicht nur kirchliche Musik, sondern auch Oldies und Rock. Die Besetzung mit Gitarren, Keyboard und Gesang brachte fetzige, aber auch ruhige Songs gut rüber. Etwas ruhiger ging es beim Duo "Januela", bestehend aus Jan Gnyp und Manuela Steffan, zu. Es performte vorwiegend mit Querflöte und Gitarre.


Beatles in Blech

Nach einer kurzen Pause traten fünf Akteure Blechblasinstrumenten nach vorn. Matthias Schad, seine Kinder Paul, Susanne und Friedrich traten gemeinsam mit Reinhard Deutsch auf. Sie spielten Lieder von den Beatles, mit dem kleinen Unterschied, dass sie weder Gitarren noch Schlagzeug oder Gesang in Petto hatten, sondern nur mit ihren Blechblasinstrumenten musizierten. Ob "Yesterday" oder "Can' buy me love" - das Publikum erkannte die Songs sofort.

Als Quartett ließen Martin Hümmer, Dr. Peter Mußmächer, Bernd Grosser und Rolf Ospel mit ihren Akustik-Gitarren folkloristische Lieder folgen. Direkt im Anschluss blieb Rolf Ospel mit seiner Gitarre zurück und sang teilweise zusammen mit dem Publikum alte Wandervogellieder, die mittlerweile kaum noch einer kennt.

Begleitet von Jan Gnyp an der Gitarre überzeugte Sängerin Alexandra mit einer tollen Gesangsstimme. Vor allem "Thank you for the Music" von ABBA, bei dem auch die Gäste den Refrain mitsingen sollten, kam sehr gut an.
Das Duo namens "Mütze und Schal" konzentrierte sich auf leise Lieder, die nur von der Gitarre begleitet wurden. Manch einer mag sich über einige Strophen des Liedes "Die Gedanken sind frei" gewundert haben. Diese haben sich die beiden wohl selbst ausgedacht und so das Lied etwas erweitert, bis es am Ende hieß "Die Gedanken waren frei". Schließlich griff das Trio von "Unterwegs" nochmals zu den Instrumenten und spielte Lieder, bei denen das Publikum aufgefordert war, mitzusingen. Das taten die Gäste auch gern und leidenschaftlich. Schließlich war die Mitmachkneipe wieder ein voller Erfolg.

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