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Haßfurt
Ferienzauber

Haßfurter Kinder sind clevere Zauberlehrlinge

"Jetzt kann ich den Trick schon mit geschlossenen Augen. Den werde ich gleich morgen meiner Mama und meinem Papa zeigen", ruft Taylir Waffler aus Haßfurt. Der Sechsjährige ist eines von 13 Kindern, die am Ferienprogramm der Stadt Haßfurt "Zaubern für Anfänger mit Michael Petermann" in der Rathaushalle in Haßfurt teilgenommen hatten.
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Zum Zaubern braucht man nicht nur einen Zauberstab, sondern auch ein Zaubertuch. Der Zauberer Michael Petermann begeisterte die Kinder, die im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Haßfurt in der Rathaushalle in Haßfurt an einem Zauberkurs teilnahmen. Foto: Ulrike Langer
Zum Zaubern braucht man nicht nur einen Zauberstab, sondern auch ein Zaubertuch. Der Zauberer Michael Petermann begeisterte die Kinder, die im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Haßfurt in der Rathaushalle in Haßfurt an einem Zauberkurs teilnahmen. Foto: Ulrike Langer
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Bei der "Zauberstunde" hatten die Buben und Mädchen viel Spaß. Versteht es doch der Hobbyzauberer Michael Petermann, die Kinder zu faszinieren.

Magie begeisterte ihn schon als Kind

Der technische Leiter einer Papierweiterverarbeitungsfirma aus Trabelsdorf (Landkreis Bamberg) war selbst schon als Kind von der Magie begeistert, nachdem er einen Zauberkasten geschenkt bekommen hatte. Darüber plauderte er am Rande unseres Besuches.

Während seines Zivildienstes kam er in Kontakt mit einem Zauberer, für den er einige Zeit arbeiten durfte. "Vor zehn Jahren habe ich dann selbst mit dem Zaubern begonnen", erzählte er.
"Als ich dann in einem Zauberladen einen Flyer über Zauberkurse in die Hand bekam, schenkte mir meine Frau kurzerhand einen solchen Kurs zum Geburtstag."

Seit sechs Jahren ist Michael Petermann Mitglied des Magischen Zirkels von Deutschland und bietet Zauberkurse für Kinder und Erwachsene, Zaubershows und vieles mehr.

Die Buben und Mädchen dürfen sich nicht langweilen

"Das Wichtigste bei einem Kinderzauberkurs ist, dass ich den Kindern einen Trick zeige, den sie schnell beherrschen", teilte er mit. "Denn sonst verlieren sie schnell die Lust daran."

In Haßfurt zeigte er seinen "Zauberlehrlingen" verschiedene Tricks, wie die "erzwungene Wahl". Ein Spiel, bei dem der Zauberer seinem Assistenten versteckt einen Bauklotz überreicht und ein Zuschauer aus acht verschiedenen Bauklötzen, darunter einer, der mit dem Bauklotz, den der Assistent erhalten hat, identisch ist, einen auswählen darf.

Am Ende stellt sich heraus, dass genau der Bauklotz übrig bleibt, den der Assistent in der Hand hält.
Außerdem konnten die Kinder am Ende einen Zauberstab an ihrer Hand "schweben" lassen, Karten in einer Zaubertüte vertauschen, einen Ring aus einem Knoten im Seil lösen und eine Streichholzschachtel an einer Schnur nach unten schweben und stoppen lassen. Das Schönste aber war, dass Michael Petermann alle Utensilien mit den Kindern bastelte und sie diese mit nach Hause nehmen durften.

Ach, wer ist schon Harry Potter...

"Die Tricks haben mir alle gut gefallen", erzählte Lilly Nöller aus Wonfurt. Die Achtjährige wollte unbedingt einmal zaubern lernen. "Denn das macht einfach Spaß", erklärte sie. Zaubern wie Harry Potter möchte sie aber gar nicht. "Ich habe die Bücher nicht gelesen und die Filme nicht gesehen", gab sie an, "das hat mich nicht interessiert." Doch die Zaubertricks, die sie gelernt hat, möchte sie gerne zuhause ihren Eltern und ihrer Schwester zeigen. "Darauf freue ich mich schon", sagte sie stolz.

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