Haßfurt
Neujahrskonzert

Haßfurt startet mit Musik ins Jahr 2014

"Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker ist nichts dagegen." Enthusiastisch schmunzelnd hieß der Zweite Bürgermeister der Stadt Haßfurt, Karl-Heinz Eppelein, die Gäste des Neujahrskonzerts des Kulturamts Haßfurt mit der Vogtland Philharmonie unter der Leitung von Generalmusikdirektor Stefan Fraas in der Stadthalle willkommen. In der Tat begeisterte das Konzert der Musiker des länderübergreifenden Orchesters aus Thüringen und Sachsen die 200 Zuhörer.
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Ein sehr vielseitiges, humorvolles Programm boten die Vogtland Philharmonie unter der Leitung von Generalmusikdirektor Stefan Fraas und die Sänger Gabriele Rösel und Adam Sanchez beim Neujahrskonzert des Kulturamts Haßfurt in der Stadthalle in Haßfurt.
Ein sehr vielseitiges, humorvolles Programm boten die Vogtland Philharmonie unter der Leitung von Generalmusikdirektor Stefan Fraas und die Sänger Gabriele Rösel und Adam Sanchez beim Neujahrskonzert des Kulturamts Haßfurt in der Stadthalle in Haßfurt.
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Natürlich lag der Reiz des beschwingten, spritzigen und humorvollen Auftritts der Vogtland Philharmonie, die als "musikalische Botschafter der Region" schon mehrmals in Haßfurt gastierte, in der Live-Darbietung. Denn nichts kommt der Musik gleich, die in ihrer Intimität den kürzesten Weg zwischen Musiker und Zuhörer nimmt.
Ins neue Jahr mit Musik

"Und was gibt es Schöneres, als ein neues Jahr mit Musik zu beginnen?", wie es Karl-Heinz Eppelein formulierte. Doch die Vogtland Philharmonie unterhielt ihr Publikum nicht nur mit schönen Operetten- und Musicalmelodien sowie bekannten Instrumentalkompositionen von Carl Millöcker, Peter Tschaikowsky, Fredo Jung und Calvin Custer. Stefan Fraas entlockte seinen Zuhörern auch so manches Lächeln, als er zwischendurch humoristische Verse aus dem Werk "Ein Mensch" von Eugen Roth vortrug.

Für weitere Glanzlichter sorgten zudem die Sopranistin Gabriele Rösel und der Tenor Adam Sanchez mit dem Lied "Time to say goodbye" sowie Melodien aus den Operetten "Gräfin Mariza", "Maske in Blau", "Madame Pompadour" und "My fair Lady", aus dem Film "Tanz ins Glück" und aus dem Musical "Das Phantom der Oper". Beide Sänger gefielen bei ihren Soli und Duetten durch ausdrucksvolle, voluminöse Stimmen mit einer Wärme in den tiefen Lagen und einer Leuchtkraft in den hohen Lagen und ihr temperamentvolles Auftreten.

Gerade Adam Sanchez, der mit seiner kraftvollen Stimme bei Gastspielen an den großen Häusern Deutschlands und rund um den Globus ein Millionenpublikum verzaubert, erwies sich als hervorragender Interpret. Seine beeindruckende Virtuosität, sein faszinierendes Timbre und seine in allen Lagen ausgeglichene, wunderbare Stimme ließen die Herzen der Zuhörer höher schlagen.

Ausgezeichnete Solisten

Doch damit nicht genug: auch das Orchester, das weltweit Gastkonzerte gibt, verfügt über ausgezeichnete Solisten. Eine begeistert gefeierte Kostprobe gaben die beiden Klarinettisten Felicitas Gätzschmann und Alexander May mit dem "Clarinet Candy" von Leroy Anderson. Überhaupt werden die 38 Musiker dem Publikum durch ihre große Spielfreude und technische Brillanz in guter Erinnerung bleiben.

"Das war einfach wunderbar", äußerte sich Theresia Schorn aus Haßfurt. "Das Konzert war so abwechslungsreich und die schönen Texte von Eugen Roth haben das Ganze aufgelockert. Neben den brillanten Musikern haben mich vor allem die Sänger durch ihren temperamentvollen und mitreißenden Gesang hoch erfreut."

Auch Hanna Ullmann aus Wonfurt war voll des Lobes. "Ich finde es schön, dass es in Haßfurt so etwas gibt und man nicht nach Wien oder anderswohin fahren muss, um so etwas zu erleben." Auch ihr hatte das bunt gemischte Programm sehr gut gefallen. "Die Sänger waren einfach großartig und haben großes schauspielerisches Talent bewiesen. Spitze war auch der Dirigent, der diesen Nachmittag mit Gedichten bereichert hat. Es ist um jeden schade, der dieses Konzert nicht erlebt hat!"

Doch bevor sich die Vogtland Philharmonie verabschiedete, spannte sie das Publikum noch einmal auf die Folter, das auf den Radetzky-Marsch wartete. Denn zunächst gab es als Zugabe das "Plink, Plank, Plunk" von Leroy Anderson und das Duett "Zwei Herzen im Dreivierteltakt", gesungen und getanzt von Gabriele Rösel und Adam Sanchez, bis endlich der berühmte Marsch von Johann Strauß erklang und die Zuhörer den begeisterten Schlussapplaus anstimmen konnten.
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