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Ermershausen
Konzert

Glanzvolle Auftritte überzeugen in Ermershausen

Am Ende hielt es das Publikum micht mehr auf den Plätzen. Ein Konzert in Ermershausen mit begeisternden Instrumental- und Vokalstücken zeigte de Leistungsfähigkeit der Musiker aus der Gemeinde im Haßgau und der Gäste aus Wertheim auf.
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Ein Teil des Posaunenchores Ermershausen mit Pfarrer Stephan Aupperle (links) und Orgel-Solist Rainer Land. Alle Fotos: Schmidt
Ein Teil des Posaunenchores Ermershausen mit Pfarrer Stephan Aupperle (links) und Orgel-Solist Rainer Land. Alle Fotos: Schmidt
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Das Posaunenchorkonzert sei alljährlich eine Herausforderung für die Musiker in Ermershausen und bedürfe intensiver Vorbereitungen, erklärte die Obfrau des Posaunenchores Ermershausen, Alexandra Eiring, am Samstag in der Kirche. Sie zitierte den Dichter und Komponisten Ernst Theodor Amadeus Hofmann, der sagte, wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an. Recht hatte er, denn was dann die Akteure boten, war Extraklasse.

Von Intraden, Arien bis hin zu Swing, die Chöre und Solisten beherrschten die Moderne genauso wie die Klassik. Nach einer Intrade des Gastgeberchors brachte der "Sängerkranz Birkenfeld" unter Leitung von Erika Albert das Konzert mit dem Lied "Heut vergessen wir die Sorgen" auf den Punkt. Nicht nur der Gesangverein strahlte Harmonie aus, sondern auch der Liturgische Chor Ermershausen mit seiner Leiterin Edith Ernsthenrich.

Talentierter Nachwuchs

Die Lieder dieses Klangkörpers waren nicht nur nachdenklich, sondern forderten regelrecht zum Mitschunkeln auf. Einer der Sterne, der aufstrahlte, war Solosängerin Sonja Miranda-Martinez, die ihre Vorträge mitreißend sang. Eine Spitzenleistung, die aufhorchen ließ. Wie schon seit vielen Jahren spielte Rainer Lang aus Wertheim nicht nur beim Posaunenchor Posaune, sondern wechselte immer wieder in die oberste Empore, um die Orgel, die Königin der Instrumente, zum Klingen zu bringen.

Auch dem Nachwuchs wurde Raum gegeben und Ausbilder Martin Scherer hat das Können der Burschen mittlerweile erheblich gesteigert.

In Ermershausen aufgewachsen

Was wären die Konzerte, gäbe es nicht Kantor Manfred Lutz aus Wertheim, bei dem alle Fäden zusammenlaufen. In fränkischer Mundart führte er durch das Programm und hatte oft die Lacher auf seiner Seite. So zum Beispiel, als er ein Lied in deutscher Sprache ankündigte, da doch die Lieder fast ausschließlich im "amerikanischen Dialekt" vorgetragen würden. Manfred Lutz stammt aus Ermershausen und seit etlichen Jahrzehnten Kantor in Wertheim am Main.

Dass Lutz Musik im Blut habe, bestätigte auch Pfarrer Stephan Aupperle bei seinem Wort des Dankes nach 90 Minuten, wo er nicht nur kleine Geschenke verteilte, sondern auch kurz auf die Vorbereitungszeit einging, die immer für Überraschungen gut sei. Minutenlanger stehender Applaus, das Brot der Künstler, belohnte die Akteure. Sie hatten den großen Beifall redlich verdient. Im Anschluss an das Konzert wurde in Kameradschaft das Sommerfest am Betsaal gefeiert.

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