Unterschleichach
Übung

Oberauracher Feuerwehren hatten Wasserstand im Blick

Beim Oberauracher Gemeindefeuerwehrtag wurde getestet, wieviel Löschwasser man der Aurach bei einem größeren Brand entnehmen kann.
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Wie viel Löschwasser kann man in Trockenzeiten wie derzeit aus der Aurach entnehmen? Das war die zentrale Frage der Übung beim Gemeindefeuerwehrtag Oberaurach in Unterschleichach. Foto: Sabine Weinbeer
Wie viel Löschwasser kann man in Trockenzeiten wie derzeit aus der Aurach entnehmen? Das war die zentrale Frage der Übung beim Gemeindefeuerwehrtag Oberaurach in Unterschleichach. Foto: Sabine Weinbeer
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Zwar gibt es heute viele Löschmittel, doch Wasser bleibt für die Feuerwehr nach wie vor das wichtigste "Betriebsmittel", wenn es brennt. Deshalb stand das verfügbare Löschwasser im Mittelpunkt der Übung, die anlässlich des Oberauracher Gemeindefeuerwehrtages in Unterschleichach stattfand. Rund 70 Feuerwehrleute aus sieben Ortswehren zeigten ihre Zusammenarbeit.


Gewerberbetrieb als Brandobjekt

Der Wasserstand der Aurach, die durch Unterschleichach fließt, ist derzeit sehr niedrig. Ohne das Wehr in Unterschleichach wäre kaum Löschwasser-Vorrat vorhanden. Die Übung sollte nun zeigen, wie sich die Entnahme durch mehrere Pumpen auf den Wasserspiegel des Baches auswirkt. Angenommenes Brandobjekt war ein Gewerbebetrieb an der Straße Richtung Fabrikschleichach, wo aus mehreren Richtungen Löschangriffe gestartet wurden. Einsatzleiter Sascha Vay verteilte zunächst die Einsatzkräfte und hatte dann den Wasserstand der Aurach im Blick. Schließlich sollte der Test nicht so lange laufen, dass der Wasservorrat unnötig strapaziert wird.

Beim Schluss-Appell am Feuerwehrgerätehaus bedankte sich Zweiter Bürgermeister Hans Albert bei allen Feuerwehr-Aktiven für ihren Dienst während des gesamten Jahres. Allerhand Einsätze waren in diesem Jahr bereits zu bestehen, sowohl in der Brandbekämpfung, als auch in technischer Hilfeleistung. Dazu kommen viele freiwillige Absperrungen bei Festen oder Prozessionen.

Zudem haben die Wehren viel Zeit in Ausbildungen und die Umrüstung auf Digitalfunk investiert. Besonders anerkennenswert sei die Jugendarbeit in einigen Oberauracher Feuerwehren, als jüngster Mosaikstein die Kinderwehr in Kirchaich, an der auch Kinder aus anderen Gemeindeteilen teilnehmen. Die Gemeinde sei bemüht, auch die Ausrüstung der Feuerwehren auf einem guten Stand zu halten, dazu kämen die Bemühungen der Feuerwehrvereine, die ebenfalls viele Verbesserungen im Bereich der Ausrüstung in den vergangenen Jahren ermöglichten.

In der Gemeindeverwaltung war in den vergangenen zwei Jahren Simon Wieland für die Feuerwehren zuständig, nachdem er den Arbeitsplatz gewechselt hat, nutzte er den Gemeindefeuerwehrtag, um sich von den Oberauracher Wehrleuten zu verabschieden.

Die Beobachtung der Übung im Auftrag von KBM und KBI hatte der Oberauracher federführende Kommandant Norbert Gülta inne. Er wertete die Übung als gelungen, die Wehren hätten gut zusammengearbeitet, Unklarheiten in der Kommunikation waren schnell beseitigt, der Löschangriff war durch zwei Tanklöschfahrzeuge schnell gewährleistet, in der Zwischenzeit bauten die anderen Wehren die Schlauchleitungen auf.
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