Stettfeld
Projekt

Erfassung für Kanalbau in Stettfeld

Der Gemeinderat Stettfeld stellte die Weichen für die Sanierung und zog eine Bilanz.
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Foto: Symbolbild/Archiv
Foto: Symbolbild/Archiv
Ein einziger Punkt stand auf der Tagesordnung der letzten Sitzung des Stettfelder Gemeinderats 2016. Mit neun zu drei Stimmen wurde beschlossen, die Firma Kommunalberatung Dr. Schulte Röder mit der Aufnahme von beitragspflichtigen Geschossflächen, Nebengebäuden und Gebäudeteilen für die Kanalsanierung zu beauftragen. Diese Entscheidung fiel unter anderem deshalb, weil die Gemeinde sich so darauf verlassen kann, dass die notwendigen Bescheide hierdurch Rechtssicherheit erhalten. Die Aufnahme soll im ersten Quartal 2017 erfolgen.


Aktuelle Bestandsaufnahme

Gemeinderat Johann Müller wollte wissen, warum die im Zug des Kläranlagenbaus 2001 erhobenen Daten nicht herangezogen würden. Es müssten nur Änderungen und Neubauten berücksichtigt werden und dies könne die VG leisten, meint er. Dem widersprach Zweite Bürgermeisterin Doris Simon: "So bekommen wir eine neue Bestandsaufnahme", betonte sie. Durch die Erfassung würden auch eventuelle Schwarzbauten berücksichtigt oder nicht angezeigte Nutzungsänderungen erkannt. Auch Bürgermeister Alfons Hartlieb (CSU) stimmte dem zu: "Wir können nicht pauschal sagen, 2001 ist rechtlich verbindlich." Auf Anfrage von Hilmar Folger erklärte Hartlieb, dass den Beauftragten der Firma Dr. Schulte Röder Zugang zu den Häusern und Grundstücken zu gewähren sei. "Das wird auch im nächsten VG-Blatt stehen." Sollten sich Bürger unsicher sein, könnten sie in der Verwaltung anrufen und sich bestätigen lassen, dass der Techniker im Auftrag der Gemeinde handelt.

Hartlieb nutzte die letzte Sitzung, um sich beim Gemeinderat für die Zusammenarbeit zu bedanken, und gab einen kurzen Jahresrückblick. Mit der Kanalsanierung habe man ein wegweisendes Projekt angestoßen. "Sobald die Witterung passt, wird mit den Bauarbeiten begonnen", versprach er. Auch die Planung der Mühlbachverlegung stehe nun. "Das kann jetzt weitergehen." Die Neugestaltung eines Teils der Friedhofsmauer war laut dem Bürgermeister ebenfalls gelungen. "Hier sollten wir uns überlegen, ob wir das nicht nach vorne zur Leichenhalle weiterziehen."
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