Eltmann
Ausflug

Eltmanner Schüler auf Zeitreise ins Mittelalter

Die Sechstklässler der Mittelschule Eltmann lernten in Bamberg vieles über das Mittelalter und wurden sogar zu echten Rittern.
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Im Mittelalter gab es nur männliche Ritter, aber auf der Altenburg wurde auch Selina zur Ritterin geschlagen.
Im Mittelalter gab es nur männliche Ritter, aber auf der Altenburg wurde auch Selina zur Ritterin geschlagen.
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Gab es im Mittelalter schon Gummibärchen? Wie wurde man ein Ritter? Diese und weitere Fragen klärten die Sechstklässler der Mittelschule Eltmann während ihrer Projekttage "Mittelalter" im Rahmen des Geschichtsunterrichts.

Natürlich stellte sich auch die Frage, wie die Menschen damals auf einer Burg gelebt haben. Geklärt wurde das beim Projekttag auf der Altenburg. Bei der Anprobe der Helme stellten die Schüler fest, wie schwer diese überhaupt waren und dass man kaum noch etwas damit sehen konnte. Der Bergfried, der einst mit seinen vier Meter dicken Mauern als Schutzraum diente, raubte so manchen den Atem. "Ohje, mir ist ganz schwindelig", japste Jasmine auf dem Weg hinauf nach Luft.
Christina lächelte dagegen ganz gelassen: "Ich möchte gerne mal ein Burgfräulein sein."


Beim Turnier werden alle zu Rittern

In einem Turnier mussten dann die ritterlichen Tugenden unter Beweis gestellt werden. Auf Steckenpferden ging es auf die Bahn, um die Helme der Gegner zu treffen und selbst geschickt auszuweichen. Auch mit Pfeil und Bogen musste Treffsicherheit bewiesen werden. Nach einer ganzen Menge Spaß wurden alle Teilnehmer feierlich zu Rittern der Altenburg geschlagen.

Der nächste Weg führte die Eltmanner Sechstklässler in die Bamberger Innenstadt, dem mittelalterlichen Stadtzentrum. Hier erfuhren sie vieles über die heilige Kaiserin Kunigunde und ihrem Mann Kaiser Heinrich. Gemeinsam stellten sie einen lauten Mittelaltermarkt nach.

"Zum Glück wirft gerade keiner seinen Nachttopf aus dem Fenster", meinte Noah schelmisch beim Gang durch die Gassen. Gerade hatte er erfahren, dass es im Mittelalter natürlich keine Kanalisation gab und die Bewohner den Inhalt des Nachttopfs einfach auf die Straße kippten.

Und dann war da noch die Frage nach den Gummibärchen. Zwar kannte man schon Trockenobst, doch die Leckerei des Mittelalters war die Süßholzwurzel, die angeblich überall dort wuchs, wo Kunigunde sich bewegte. Sie soll nicht nur als Arzneimittel Bauchschmerzen lindern sondern schmeckt nach längerem Kauen tatsächlich süß. "Die sind zwar gesund und ohne Kalorien, aber irgendwie schrecklich", zeigte sich Luca nicht überzeugt.

Überzeugt und begeistert waren allerdings alle Schüler der 6a und 6b, dass sie mit ihren Lehrerinnen Alexandra Brasch und Christine Raab das Mittelalter mit allen Sinnen erleben durften.

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