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Wonfurt
Vorstellungen

Eine Gala der Zirkuskunst zum Abschied

Die Familie Lauenburger präsentierte sich nach ihrem Winterquartier in Wonfurt in Bestform. Mehrere Auftritte im Landkreis folgen.
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Bald zieht der Schulprojekt-Circus Julius Lauenburger, der in Wonfurt sein Winterquartier aufgeschlagen hat, wieder weiter. Doch zuvor verzauberten André Lauenburger und seine Kinder Marius, Manoel, Chiara, Charlize und Marvin (im Bild) noch einmal ihre Zuschauer. Foto: Langer
Bald zieht der Schulprojekt-Circus Julius Lauenburger, der in Wonfurt sein Winterquartier aufgeschlagen hat, wieder weiter. Doch zuvor verzauberten André Lauenburger und seine Kinder Marius, Manoel, Chiara, Charlize und Marvin (im Bild) noch einmal ihre Zuschauer. Foto: Langer
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Es ist immer ein magischer Moment, wenn sich im Zirkus Julius Lauenburger der Vorhang hebt und das Publikum gespannt auf die künstlerischen Darbietungen wartet. Auch heuer erfüllten Zirkuschef André Lauenburger und seine fünf Kinder die Erwartungen der Zuschauer, als sie sich mit zwei Vorstellungen vor vollem "Haus" aus Wonfurt verabschiedeten.

Bereits zum achten Mal hatte der Zirkus, zu dem auch André Lauenburgers Frau Nadine, seine Schwester Anja und seine Mutter Marga gehören, sein Winterquartier in der Gemeinde aufschlagen dürfen und in den letzten Monaten das neue Programm in Ruhe einstudieren können. So haben sich vor allem die fünf Kinder Marius, Manoel, Chiara, Charlize und Marvin weiter entwickelt. "Vor ihren Leistungen kann man nur den Hut ziehen", so die begeisterten Zuschauer.



Clown und Akrobat zugleich

Der 16 Jahre alte Manoel wusste sie zum einen in der Clownsrolle des "Dummen August" zu rühren und platzierte vier von ihnen mitten in der Manege so gekonnt auf ihren Stühlen, dass er ihnen die Sitzgelegenheiten im wahrsten Sinne "unter dem Hintern" wegziehen konnte, ohne dass sie zu Boden purzelten. Zum anderen jonglierte er aber auch nach Herzenslust mit Bällen, Leuchtringen und brennenden Fackeln und balancierte bis zu sieben Stühle auf seinem Kinn. Auch für das Balancieren auf Türmen von Rollen und Brettern, bei dem er gleichzeitig über ein Seil hüpfte, erhielt er viel Beifall.

Doch damit sind seine Talente noch nicht erschöpft: zusammen mit seiner Schwester Chiara meisterte er auch die tollsten Kunststücke auf dem Drahtseil. Die Zwölfjährige, die ihren Tanz mit den Hula-Hoop-Reifen genauso wie ihre akrobatischen Darbietungen mit ihrer Schwester Charlize und ihren Brüdern Marius und Marvin vervollkommnet hat, wurde ebenso mit viel Beifall bedacht. Marius, mit seinen 18 Jahren das älteste "Circuskind", erntete Begeisterung für seine Ziegendressur, während die neun Jahre alte Charlize als Schlangenmädchen" alle Zuschauer bezauberte.


Die nächsten Termine

Auch wenn der Zirkus die Anzahl seiner Tiere reduziert hat, durften sich die Gäste doch auch über die Ponydressur von André Lauenburger und den Auftritt seiner Hunde und Ziegen freuen. Der kleinste Star des Programms, der vierjährige Marvin, eroberte schließlich alle Herzen, als er bei mehreren Auftritten seine schauspielerischen und künstlerischen Talente offenbarte. Mit der beliebten Feuerschlucker-Show von André Lauenburger endete ein faszinierendes Programm. Zum Dank für die Wonfurter Gastfreundschaft durften nach dem langanhaltenden Schlussapplaus alle Kinder kostenlos auf den Ponys reiten. Bleibt zu wünschen, dass der Circus auch heuer bei seinen Schulprojekten erfolgreich sein wird und viele Zuschauer, ob klein oder groß, zu den Vorstellungen kommen werden.

Der Schulprojekt-Circus Julius Lauenburger gibt als nächstes am 11. und 12. April in Sand zwei Vorstellungen und wird am 18. und 19. April in Eltmann spielen. Voraussichtlich gastiert er am 25. und 26. April in Ebelsbach, zuletzt wird er am 2. und 3. Mai Baunach besuchen.

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