Oberaurach

Ein Spaß für die ganze Familie

Viel Wissenswertes rund um die heimische Flora und Fauna lässt sich auf mehreren Naturerlebnispfaden im Landkreis Haßberge erkunden.
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Der Skulpturenweg im Theinheimer Wald ist ein ganz besonderes Erlebnis. Fotos: Sabine Weinbeer
Der Skulpturenweg im Theinheimer Wald ist ein ganz besonderes Erlebnis. Fotos: Sabine Weinbeer
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Spätestens ab dem kommenden Wochenende, so lautet die Wetterprognose, wird sich der Frühling Bahn brechen. Damit eröffnet sich für Familien die Möglichkeit, die erwachende Natur zu erkunden. Ideale Rahmenbedingungen für einen erlebnis- und lehrreichen Ausflug bieten die Naturerlerbnispfade in den Fünf-Sterne-Gemeinden des Landkreises Haßberge: der Naturlehrpfad Tretzendorfer Weiher, der Waldgeisterweg in Theinheim und die Naturerlebniswege in der Mainaue, etwa zwischen Knetzgau und Sand, sind immer eine Erkundung wert.


Tretzendorfer Weiher


Erst im vergangenen Jahr wurde der Erlebnisweg Tretzendorfer Weiher fertiggestellt. Er ist nicht zu übersehen, wenn man die Staatsstraße zwischen Unterschleichach und Tretzendorf befährt.
An der Einfahrt zum so genannten Dachsbau steht ein Baum verkehrt herum in der Landschaft, ein farbenfroher Eisvogel ist dort eingeschnitzt und weist den Weg. Ausgangspunkt ist ein Pavillon. Mit allen Sinnen können Kinder, aber auch Erwachsene, hier die Lebensräume Wald, Bach und Wiese erleben. Es gilt zu horchen, zu fühlen und zu schauen.

Es gibt Quizfragen und Geschicklichkeitsaufgaben. Zum Verweilen laden nicht nur die Aussichtsplattform und das "grüne Klassenzimmer" ein, sondern auch die beiden Liegen und das Hörrohr, das die Aufmerksamkeit ganz auf die Geräusche des Waldes locken soll.


Naturerlebnis Mainaue


Ebenso viel spannende Unterhaltung erwartet die Familie im Naturerlebnisweg Mainaue am Hochreinsee, den man von der Staatsstraße Knetzgau-Sand gleich nach dem Kreisverkehr erreicht. Auf keinen Fall sollte man hier sein Fernglas vergessen, auch wenn es an der Aussichtsplattform ein Fernrohr gibt. Alles, was sich in, auf und um das Wasser tummelt, gilt es zu beobachten. Immer wieder staunen Gäste über die Vielfalt von Wasservögeln, die hier entdeckt werden können. Kinder dürfen käschern, sich auf Pfaden einen Weg durch das Unterholz bahnen und sogar einen Biberbau erkunden. Mit 2,5 Kilometern ist er etwas länger als der Weg in Oberaurach.


Waldgeister-Weg

Aufmerksamkeit fordert der Waldgeister-Weg in Theinheim. Wer zu schnell ist oder nicht rechts und links umher blickt, wird die Hälfte der Wesen übersehen, die hier den Wald beleben. Vom Gasthof Bayer an der Theinheimer Hauptstraße, wo es auch den Flyer zum Weg gibt, geht es Richtung Jugendzeltplatz und zunächst am einzigartigen Theinheimer Kreuzweg vorbei. Etwas weiter den Berg hoch geht es dann immer den Schildern "R-3 Rundweg" nach.

Auf Initiative von Gastwirt Michael Bayer schufen der Schnitzer Adam Müller und Motorsägen-Künstler Dietmar Herold Skulpturen, die zum Träumen einladen. Freundlich lächelnde Gesellen, Wildschwein, Adler, Eule und Eichhörnchen säumen den Weg. Anhand einer Kirchturmspitze lässt sich die Geschichte vom einstigen Theinheim mitten im Wald erkunden. Der Weg führt durch lichten und dichten Wald und schließlich durch das "verwunschene" Schulterbachtal zurück ins Dorf. Mit sechs Kilometern ist dieser der längste der drei Themenwege.

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