Ebern
Neuwahl

Eberns Bürgermeister führt die Bürgerrechtler an

Eberns Bürgermeister Robert Herrmann (CSU) führt weiterhin den Bürgerwaldausschuss an. Der Körperschaft gehören 241 Bürger der Stadt an, die Holznutzungsrechte im etwa 500 Hektar großen Bürgerwald besitzen.
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Der neue Bürgerwaldausschuss (von links): Matthias Batzner, Stefan Einwag, Rudolf Kaspar, Franz Dorsch, Vorsitzender Robert Herrmann, Helmut Bauer, Zweiter Vorsitzender Wilhelm Schobert, Gottfried Thomas und Alfred Müller. Foto: privat
Der neue Bürgerwaldausschuss (von links): Matthias Batzner, Stefan Einwag, Rudolf Kaspar, Franz Dorsch, Vorsitzender Robert Herrmann, Helmut Bauer, Zweiter Vorsitzender Wilhelm Schobert, Gottfried Thomas und Alfred Müller. Foto: privat
Eberns Bürgermeister Robert Herrmann (CSU) führt weiterhin den Bürgerwaldausschuss an. Das neu gewählte Gremium konstituierte sich bei der ersten Sitzung im neuen Jahr im Sitzungszimmer der Verwaltungsgemeinschaft.

Fast zwei Drittel wählten

An der Neuwahl hatten sich, wie der Vorsitzende ausführte, 64 Prozent der 241 wahlberechtigten Bürgerrechtler beteiligt. Der Ausschuss, den es in der Stadt seit Jahrhunderten gibt, besteht traditionsgemäß aus neun Mitgliedern. Sieben Vertreter wurden in ihrer Funktion bestätigt und zwei neu hinzu gewählt, weil die langjährigen Mitglieder Rolf Feulner und Peter Müller auf eine erneute Kandidatur verzichteten.

Spitze bis 2017

Zu ihrer Vorstandschaft bestimmten die Ausschussmitglieder Robert Herrmann als Vorsitzenden, Wilhelm Schobert zum zweiten Vorsitzenden und Waldpfleger. Matthias Batzner war schon satzungsgemäß direkt von den Mitgliedern zum Kassier gewählt worden und Stefan Einwag wurde die Aufgabe des Schriftführers übertragen. Darüber hinaus gehören dem Ausschuss Franz Dorsch, Alfred Müller, Rudolf Kaspar, Helmut Bauer und Gottfried Thomas als Beisitzer an. Die aktuelle Wahlperiode endet mit dem Jahr 2017.

Versprechen des Vorsitzenden

Vorsitzender Herrmann sicherte zu, dass sich der Ausschuss auch weiterhin mit großem Engagement dafür einsetzen werde, dass der Rechtlerwald nachhaltig bewirtschaftet wird. Dabei lege man Wert auf ein artenreiches, vielgestaltiges Waldbild, in dem viele Baumarten, aber auch das ganze Spektrum der heimischen Flora und Fauna angetroffen werden kann. Diese Zielsetzungen stünden keineswegs im Widerspruch zur wirtschaftlichen Nutzung der Holzerträge aus dem etwa 500 Hektar umfassenden Bürgerwald.
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