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Haßfurt
Dreikönigsaktion

Die Sternsinger zogen hinaus zu den Häusern

Hunderte von Buben und Mädchen zogen am Wochenende durch die Städte und Gemeinden, um den christlichen Segen in die Häuser der Menschen zu bringen. Die Menschen spendeten für Kinder in der Not.
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Unterpreppach — Diese Sternsinger sandten Pater Richard Pfletschinger (vorne rechts) und Diakon Sven Steffan (hinten links) in Unterpreppach aus. Foto: Deublein
Unterpreppach — Diese Sternsinger sandten Pater Richard Pfletschinger (vorne rechts) und Diakon Sven Steffan (hinten links) in Unterpreppach aus. Foto: Deublein
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Bereits am Samstag, einen Tag vor dem Dreikönigstag, waren diesmal Sternsinger in Königsberg, Unfinden, Hellingen und Römershofen unterwegs.


Erstmals im 16. Jahrhundert

Das Sternsingen hat schon eine lange Tradition. Es wurde im 16. Jahrhundert erstmals urkundlich vermerkt und war bald schon sehr verbreitet. Zunächst wurde ein Kreuz auf die Türen gemalt, daraus entwickelten sich der Haussegen "C + M + B", "Christus Mansionem Benedicat", "Christus segne das Haus", welcher das Böse abhalten soll. Hinzugefügt wird jeweils noch die Jahreszahl.

In Königsberg waren es in diesem Jahr die Sternsinger (von links) Raphael, Julian und Florian, die den Haussegen an die Haustüren schrieben und dafür eine Spende für die Unterstützung für Kinderhilfsprojekte in Tansania und auf der ganzen Welt erhielten. Insgesamt wurden in Königsberg und den drei Stadtteilen 2025 Euro gespendet. Diese stolze Summe übergab Ministrantin Marie Kober am Sonntagvormittag im Gottesdienst an Kirchenpfleger Franz Büttner. sn

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