Kraisdorf

Die Kraisdorfer begeistern im Museum

Die Blasmusik Kraisdorf trat beim Sommerfest im Freilandmuseum Bad Windsheim auf, wo der 1000. Biersud gebraut wurde.
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Die Blasmusik Kraisdorf beim Festzug im Freilandmuseum, rechts Dirigent Gerhard Eller. Fotos: Simon Albrecht
Die Blasmusik Kraisdorf beim Festzug im Freilandmuseum, rechts Dirigent Gerhard Eller. Fotos: Simon Albrecht
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Einer Einladung des Freilandmuseums Bad Windsheim zu dessen Sommerfest ist die Blasmusik Kraisdorf gerne gefolgt. Zwei Busse mit der Kapelle und vielen Gästen fuhren aus dem Pfarrweisacher Gemeindeteil gen Süden. Bei herrlichem Sommerwetter wurde dort am Brauhausensemble der 1000. Biersud gefeiert.

Das Ensemble besteht aus den Brauhäusern aus Schlüsselfeld und Kraisdorf. Beide Häuser sind vor 20 Jahren von ihren Stammplätzen abgebaut, ins Freilandmuseum gebracht und dort im Originalzustand wieder aufgestellt worden. So hat Kraisdorf eine besondere Beziehung zu dem Museum.


Stattlicher Festzug

So nahm die Kapelle am Festumzug teil, der von Bad Windsheim ins Museum führte. Angeführt wurde die Kraisdorfer Gruppe von Pfarrweisachs Bürgermeister Ralf Nowak (ULB) und dem Verwaltungsleiter des Museums, Jürgen Müller. An die 30 Gruppen, historischen Fahrzeuge und Pferdegespanne nahmen an dem Zug teil. Danach unterhielt die Kapelle auf dem Platz vor den beiden Brauhäusern die vielen Gäste bis in die Abendstunden. Unter dem "Prosit der Gemütlichkeit" der Kraisdorfer Musikanten zapfte der mittelfränkische Bezirkstagspräsident Richard Bartsch das erste Fass Bier an.


Am rechten Fleck

Bürgermeister Nowak sagte in seiner Ansprache, das Kraisdorfer Brauhaus "schaut so aus, als ob es noch nie woanders gestanden wäre". Den zuvor von der Kapelle gespielten "Böhmischen Traum" sieht Nowak als Verbindung zwischen den beiden großen Vereinen der Gemeinde Pfarrweisach: der Blasmusik Kraisdorf und dem TSV Pfarrweisach. Als der TSV vor zwei Jahren in die Kreisliga aufgestiegen war, habe das Lied tagelang über das TSV-Gelände geklungen.

Für musikalische Abwechslung sorgte die Alphornbläsergruppe Haßberge. Wer das Alphornspielen mit langen, choral-ähnlichen Liedern in Verbindung bringt, wurde eines besseren belehrt: Flott spielten sie Lieder zum Mitsingen, als musikalischen Höhepunkt sogar "Preußens Gloria".

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