"Wahnsinn, so etwas habe ich noch nie erlebt." Monika Bartenstein war sehr angetan von der, wie sie fand, tollen Auswahl bei der Fahrradbörse. Die SPD Knetzgau machte mit dieser Veranstaltung im 20. Jahr die Franz-Hofmann-Halle wieder zu einem großen Besuchermagnet. Viele Menschen aus der Region kamen, um sich für das Frühjahr einen "neuen gebrauchten" fahrbaren Untersatz zu erwerben. Vom Kinder-, über Jugend-, Trekking- bis zum Rennrad mit diversem Zubehör war für jeden Geschmack etwas dabei. Auf der Suche nach einem geländetauglichen Fahrrad für den Junior machte sich die Familie Bartenstein aus Schweinfurt auf den Weg nach Knetzgau und wurde fündig. "Die Anfahrt hat sich rentiert", freut sich nicht nur Mutter, sondern auch der achtjährige Jakob. Denn das Geburtstagsgeschenk für Jakob für den kommenden Donnerstag ist gesichert.


Echte Schnäppchen



Bereits um halb neun am Morgen war die Familie Fleischmann aus Prappach in der Halle, um sich umzuschauen. "Wir haben ein Trike gekauft, das eigentlich gar nicht beabsichtigt war", erzählt Mutter Andrea. Sohn Raphael war nicht nur voll auf diesen kleinen fahrbaren Untersatz abgefahren. Bei der Riesenauswahl hat sich der zehnjährige Sohn noch spontan in das Jugendfahrrad "Bulls" verliebt - und auch bekommen. "Da haben wir ein Schnäppchen gemacht", lobt Mutter Andrea die akzeptablen Preise und freut sich schon auf die nächste Radtour. Der Termin für die Fahrradbörse im nächsten Jahr ist nicht nur bei den Fleischmanns bereits notiert.

"In den 20 Jahren haben wir über 13.000 Euro für gemeinnützige Zwecke gespendet", zeigte sich Hauptorganisator Edgar Wegner stolz. Von den gut 500 Fahrrädern haben am Sonntag rund 400 einen neuen Käufer gefunden, berichtete SPD-Vorsitzender Heinrich Düring von einem sehr guten Verlauf. Sein besonderer Dank galt der bewährten Helfermannschaft, die im Jubiläumsjahr wieder hervorragende Arbeit geleistet hatte.