Ebern
Börsenspiel

Die "Brownettes" machten am meisten Kasse

Im Saal der Raiffeisen-Volksbank Ebern wurden die Besten des diesjährigen Planspiels Börse ausgezeichnet. Ganz vorne landete eine Gruppe des Friedrich-Rückert-Gymnasiums.
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Einige aus den Siegergruppen fehlten bei der Preisverleihung. Die da waren strahlten ob ihres "Spekulationsgeschicks" an der Börse zusammen mit RV Bankdirektor Christian Senff (2. von rechts), Vermögensberater Matthias Martin (4. von links) und weiteren Mitarbeitern der RV Ebern sowie Lehrkräften.  Foto: Helmut Will
Einige aus den Siegergruppen fehlten bei der Preisverleihung. Die da waren strahlten ob ihres "Spekulationsgeschicks" an der Börse zusammen mit RV Bankdirektor Christian Senff (2. von rechts), Vermögensberater Matthias Martin (4. von links) und weiteren Mitarbeitern der RV Ebern sowie Lehrkräften. Foto: Helmut Will
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Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Ebern (MS), der Dr. Ernst-Schmidt-Realschule Ebern (RS) und des Friedrich-Rückert-Gymnasium Ebern (FRG) haben am bundesweiten Börsenspiel der Raiffeisen-Volksbanken (RV) teil genommen. Am Dienstagmittag wurden die Gewinner im Saal der RV Ebern gewürdigt und mit Preisen bedacht.

Wegen genau 13,66 Euro zu wenig, haben die "Brownettes" vom FRG Ebern den fünften Platz auf Bundesebene verpasst. Allerdings landeten sie im Bereich der RV Ebern mit einem erspielten Gewinn von 53 371,64 Euro auf Platz eins.

Direktor Christian Senff von der RV Ebern hieß die "Börsianer" mit ihren Lehrkräften willkommen. "Von knapp drei Monaten fiel der Startschuss für ihre Tätigkeit an der Börse. Es war virtuelles Geld, das sie mehren oder auch mindern konnten. Das haben sie in der Gesamtheit gut verwaltet", sagte er.
Er erwähnte lobend, dass sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Thema Börse auseinander gesetzt hätten und in einer spannenden Zeit sich im "Säbelzahn-Modus" bewegt hätten, mit Begriffen wie Brexit, Grexit und Rücktritte vertraut wurden.

"Nur ein Viertel der Teilnehmer hat es überhaupt ins Plus geschafft", sagte der Bankchef. Der "Klassenbeste" habe im genannten Zeitraum ein Plus von 6,75 Prozent erwirtschaftet. "Auch wenn es in unserem Bereich diesmal keiner auf einen der bundesweit ersten fünf Plätze geschafft hat, so sei die Chance hierzu im nächsten Jahr wieder vorhanden", sagte Senff.

Zwe gute Gewinne mit "Exoten"

Vermögensberater Matthias Martin erläuterte das Börsenspiel, welches vom 2. März bis 29. Mai lief. Teilnehmen konnten Gruppen- oder Einzelspieler mit einem virtuellen Startkapital von 50 000 Euro. Bundesweit gab es 7947 Aufträge mit einem Gesamtumsatz von 37 059 380,95 Euro. Der Anteil der Gruppen mit Gewinn betrug 26,1 Prozent. "Der Dax stieg im Spielzeitraum um drei Punkte", sagte Martin. Bemerkenswert sei, dass zwei gute Gewinne mit "Börsenexoten" gemacht werden konnten, sagte Mattias Martin. Einmal wurden in drei Monaten 66 und einmal 29 Prozent Gewinn gemacht.

Sieger auf Bundesebene wurde eine Gruppe die sich bei der VR-Bank in Südniedersachsen beteiligt hatte. "Ich hoffe, dass wir Franken es den Südniedersachsen im nächsten Jahr wieder zeigen können", so Matthias Martin.
Bei der RV Ebern erzielten den ersten Platz die "Brownettes" vom FRG Ebern mit Marie Deublein, Melanie Fenzlein, Lea Paluchin, Lea Schmidt-Hammer und Patricia Schmul. Auf Platz zwei kam die "Solistin" Antonia Witt von der MS Ebern. Platz drei belegte "2 and a half man" vom FRG Ebern mit Nicolaus Mußmächer, Felix Hartmann und Adrian Hofmann. "Erhardt Pech" mit André Aumüller und Marcel Hülß von der RS Ebern landete auf den vierten Platz und den fünften Platz belegten die "Börsenprofis" von der MS Ebern mit Sophia Gromhaus, Laura Gromhaus, Anna Seelmann und Jana Steinert.

Christian Senff und Matthias Martin ehrten die fünf Erstplatzierten mit Präsenten und Geldpreisen zwischen 20 und 100 Euro.
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