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Ibind
Rocknacht

Rocknacht: Der Sound der Dekker klingt ganz lecker

Rockballaden von weither klingen im Ohr sofort vertraut: Die Kanadierin Melanie Dekker begeisterte im Ibinder Tunnlsaal.
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Heiße Blicke, heiße Frau, tolle Songs: Melanie Dekker
Heiße Blicke, heiße Frau, tolle Songs: Melanie Dekker
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Die Frau sorgte bei nicht wenigen Männern für einen Tunnelblick: Attraktiv, tolle Figur, noch tollere Stimme: Mit Rockballaden feinster Güte begeisterten Melanie Dekker und ihre Band die Besucher am Montagabend im Tunnlsaal.

Mit ihren tollen Songs und Lyrics und ihrem sanftmütigem Blick verzauberte die Kanadierin das Publikum, das im Vorfeld vom Duo Vanessa und Michael mit Acoustic-Rockklassiker, zum Beispiel von Bryan Adams, aufgewärmt worden war.

Melanie Dekker stammt aus Vancouver/Kanada, wo auch Bryan Adams daheim ist und mit dem sie schon aufgetreten ist. In Ibind standen aber ihr Freund aus Kindergarten-Tagen Eric Reed an der Gitarre und der Spanier mit deutschen Wurzeln Yeray Diaz (Bass) mit auf der Mini-Bühne.

Ein eingespieltes Trio, das Spaß an den Eigenkompositionen hat. Seit Anfang sind sie zusammen auf Europatournee, die sie bis Ende November auch in die Schweiz, nach Österreich und Tschechien führt. Zuvor war sie u.a. beim Tollwood-Festival in München aufgetreten.

Von Vancouver nach IIbind, über 8000 Kilometer an Entfernung, wie kommt denn das zu Stande?

"Ganz einfach", meint Wirt und Musikliebhaber Uwe Rädlein. Über einen Freund aus Seßlach, der Melanie seit zehn Jahren bei ihren Konzerten in Bayern begleitet, habe er von der Sängerin gehört und einen früheren Auftritt besucht. "Ich war sofort begeistert und fragte sie, ob sie nicht einmal im Tunnlsaal auftreten wolle?"

Die Künstlerin hat zwar holländische Wurzeln, konnte mit dem Begriff "Tunnlsaal" aber gar nichts anfangen. Uwe Rädlein: "Ich hab' Ihr das dann mit dem Dire-Straits-Titel Tunnel of love erklärt und sie sofort zugestimmt."

Dass sie sich in Franken wohlfühlt, nach früheren Auftritten in Gleisenau und Seßlach kein Wunder, und auskennt, verriet die Sängerin in einer ihrer launigen Ansagen zwischen den Songs: "Bei Euch klopft man als Gruß auf den Tisch und schon gehört man dazu. Bei uns in Kanada bedeutet das Klopfen auf den Tisch, dass man noch etwas bestellen will, und dann ist man oft draußen."

Der Tunnlsaal hat sich mit dem Gastspiel bei Melanie Dekker übrigens eingeprägt. "Die Akustik ist fantastisch", schwärmte sie, womit sie nicht allein steht.
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