Die Forstleute klärten zuerst über den Rettungstreffpunkt bei Goßmannsdorf auf. Er liegt an der Steige zur Bundesstraße 303 am Steinkreuz. In der "Rettungskette Forst" sind in Bayern 3000 Rettungstreffpunkte eingerichtet, an denen Rettungskräfte bei einem Unfall im Wald den Verletzten aufnehmen können. Die Rettungstreffpunkte sind eine enorme Verbesserung für im Wald arbeitende Fachkräfte und Privatpersonen.


Naturverjüngung das Ziel

Zum Wald selbst: Wie das forstliche Gutachten 2015 aussagt, baut die Stadt Hofheim auf die Naturverjüngung. Nach dem Sturm "Wiebke" 1990 wurde der Wald überwiegend mit Laubholz verjüngt. Die Naturverjüngung erfolgte im wesentlichen ohne Schutzmaßnahmen gegen Schalenwildeinfluss.
Neben Buche und Eiche sowie den beiden Nadelhölzern Fichte und Kiefer werden auch Edellaubhölzer aufgezogen.

Die Verbiss-Situation des Waldes bezeichneten Eder und Streck als tragbar. Gegenüber dem vorangegangenen forstlichen Gutachten habe sich die Situation verbessert.

Während der Waldbegehung wurden die Bestände am "Kühsee" und die Kurzumtriebsplantage an der B 303 bei Lendershausen, die 2011 angelegt wurde, näher in Augenschein genommen. Zwischen zehn bis 13 Tonnen Ertrag pro Hektar und Jahr werden dort erwartet.

Als weiterer Besichtigungspunkt wurde das "Kolbenholz" angesteuert. Dieser 170-jährige Bestand bekam 2014 eine Ergänzungspflanzung mit Edellaubholz als Biotopbäumen.