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Haßfurt
Arbeitsmarkt

Der Frühjahrsaufschwung kommt verspätet

Die Arbeitslosigkeit im Kreis Haßberge hat sich von März 2013 auf April 2013 um 115 Personen auf 1730 Erwerbslose verringert. Diese Zahlen nennt die Agentur für Arbeit in ihrem Monatsbericht für den zu Ende gegangenen April. Noch ein Vergleich: Die 1730 Erwerbslosen waren 91 Arbeitslose mehr als im April vor einem Jahr.
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Die Arbeitslosenquote betrug jetzt im April 3,5 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich auf 3,4 Prozent, wie die Agentur weiter informierte.

Der Bestand an freien Arbeitsplätzen ist im April 2013 um vier auf 318 offene Stellen gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat April gab es 24 freie Arbeitsstellen weniger.

Der April brachte den erwarteten Frühjahrsaufschwung. Üblicherweise geht die Arbeitslosigkeit nach dem Winter bereits im März deutlich zurück. Wegen der lang anhaltenden ungünstigen Witterung verschob sich der Frühjahrsaufschwung in diesem Jahr aber in den April, berichtet die Arbeitsagentur.

"Durch den langen Winter hatten sich viele Wiedereinstellungen in den Saisonbeschäftigungen bis in den April verschoben und sorgten somit erst jetzt für den erwarteten Rückgang der Arbeitslosigkeit.
So konnten fast 20 Prozent mehr arbeitslose Menschen wieder eine Arbeit aufnehmen als im März," kommentiert Thomas Stelzer, der Leiter der Agentur für Arbeit Schweinfurt, die aktuelle Lage in der Region.

Die Agentur in Schweinfurt ist für die gesamte Region Main-Rhön zuständig. Das sind die vier Landkreise Schweinfurt, Haßberge, Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen sowie die Stadt Schweinfurt. Für den Landkreis Haßberge unterhält die Agentur eine Geschäftsstelle in Haßfurt.

Die Wiedereinstellungen in der Baubranche erfolgen den Angaben zufolge allerdings in diesem Jahr nicht so zügig wie im Hotel- und Gaststättenbereich. Einige Baufirmen zögern mit Blick auf ihre noch nicht so gut gefüllten Auftragsbücher trotz der besseren Witterungsverhältnisse mit der Aufstockung ihres Personals. Sie laufen damit Gefahr, so die Agentur, ihre eingearbeiteten Fachkräfte an andere Firmen zu verlieren.

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