Oberaurach
Feuerwehr

Bürger und Wehr feiern neues Fahrzeug

Am Samstag wurde in Fatschenbrunn das neue Tanklöschfahrzeug offiziell seiner Bestimmung übergeben. Etwas ganz Besonderes für die Bürger und die Wehr: Es ist das erste fabrikneue Feuerwehrfahrzeug.
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Die Fatschenbrunner Wehr hat ein fabrikneues Tanklöschfahrzeug. Vikar Thomas Drexler segnete den roten Renault am Wochenende. Fotos: privat
Die Fatschenbrunner Wehr hat ein fabrikneues Tanklöschfahrzeug. Vikar Thomas Drexler segnete den roten Renault am Wochenende. Fotos: privat
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Das machte die Kommandanten Norbert Lützelberger und Bernd Oppelt, die Feuerwehrvereinsvorsitzenden Manuel Stubenrauch und Stephan Kundmüller und Bürgermeister Thomas Sechser stolz. Festlich geschmückt stand er da, der Renault, den Gemeinde und Feuerwehrverein gemeinsam finanzierten. Zu den 40.650 Euro Gesamtkosten gab es einen staatlichen Zuschuss von 19.500 Euro. Den Rest das Kaufpreises teilten sich die Gemeinde und der Feuerwehrwehrverein jeweils zur Hälfte.

Wehr ist stets bereit

Vikar Thomas Drexler spendete dem Fahrzeug den kirchlichen Segen. Er betonte, dass der Feuerwehrdienst eine wichtige Form der Nächstenliebe ist und dankte den Feuerwehrleuten ebenso wie Kreisbrandinspektor Georg Pfrang für ihre ständige Bereitschaft.
In Oberaurach waren die Feuerwehren in diesem Jahr schon stark gefordert und gerade in Fatschenbrunn war im Winter der schlimmste Wohnhausbrand seit Jahrzehnten zu bewältigen. Bürgermeister Thomas Sechser gratulierte zu dem neuen Fahrzeug und dankte dem Feuerwehrverein für die Beteiligung an den Kosten. Das ausgemusterte Fahrzeug der Feuerwehr Fatschenbrunn war Baujahr 1962 und nicht mehr wirklich zuverlässig. Die Feuerwehr Fatschenbrunn hat derzeit 21 Aktive. An die Maße und das Fahrverhalten müssen sie sich jetzt erst gewöhnen.

Hoffen auf Nachwuchs

Viel Spaß hatten die Kinder, die nach dem offiziellen Festakt im Feuerwehrauto mitfahren durften. Die etwas Größeren werden in den kommenden Monaten angesprochen, denn die Fatschenbrunner Wehr plant den Aufbau einer Jugendwehr. "Uns fehlt der Nachwuchs", so Manuel Stubenrauch. Das neue Auto sei sicherlich ein Anreiz für machen Jugendlichen, bei der Feuerwehr mitzumachen.
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