Hellingen

Brand in Hellingen: Mehr als 750.000 Euro Schaden

Nach dem schadensträchtigen Feuer in der Nacht zum Faschingsdienstag haben im Laufe des Tages Beamte des zuständigen Fachkommissariats der Kripo Schweinfurt die Ermittlungen fortgesetzt. Allerdings gibt es noch keine gesicherten Erkenntnisse zur Brandursache.
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Am Morgen offenbart sich in Hellingen das ganze Ausmaß der Verwüstung durch das Feuer in der Schreinerei. Die Werkstatt ist niedergebrannt.Foto: Gerold Snater
Am Morgen offenbart sich in Hellingen das ganze Ausmaß der Verwüstung durch das Feuer in der Schreinerei. Die Werkstatt ist niedergebrannt.Foto: Gerold Snater
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Wie die Polizei mitteilt, gestalten sich die Ermittlungen schwierig, weil die Schreinerei einen hohen Zerstörungsgrad aufweist und wegen Einsturzgefahr noch nicht begangen werden kann. In der Schreinerei wurden auch zahlreiche Holzbearbeitungsmaschinen ein Raub der Flammen.

Das angrenzende Wohnhaus ist bei dem Brand ebenfalls erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden. Das Anwesen ist bis auf weiteres nicht bewohnbar.

Bei den kriminalpolizeilichen Ermittlungen wird jetzt auch ein Sachverständiger hinzugezogen. Der Sachschaden könnte nach den neuesten Erkenntnissen auch über den zunächst angenommenen 750.000 Euro liegen.

Bei der Brandbekämpfung waren die Feuerwehren aus Hellingen, Junkersdorf, Hofheim, Zeil am Main und Haßfurt mit einem Großaufgebot im Einsatz.

In der Nacht vom Rosenmontag auf den Faschingsdienstag zerstörte der Brand die Schreinerei in dem Königsberger Stadtteil Hellingen. Trotz zahlreicher Veranstaltungen waren die Feuerwehren mit zahlreichen Helfern schnell vor Ort und hatte den Brand bald unter Kontrolle. Nach ersten Erkenntnissen ist das Feuer am Montag gegen 23 Uhr in der Schreinerei in der Hellinger Hauptstraße ausgebrochen. Nachbarn bemerkten den Brand in der Nähe des Kamins zwischen Schreinerei und Wohnhaus und verständigten die Polizei.

Die Flammen schlugen lichterloh aus dem Dachstuhl der eingeschossigen Werkstatt, als die Helfer ankamen, und drohte auf das benachbarte Wohnhaus und weitere Fabrikationsstätten überzugreifen. Der Brand war weithin in der Nacht zu sehen und drang auch schnell in die im Untergeschoss liegende Werkstatt ein.

Den Feuerwehrleuten gelang es eine Stunde nach der eingegangenen Meldung, wie die Polizei berichtet, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Die Löscharbeiten erschwerten eisiger Wind, der zeitweise für Funkenflug sorgte, sowie dichte Rauchschwaden. Außerdem gefror das Wasser an Boden und machte die Straße zu einer Rutschbahn.

Das Anwesen bewohnten dem Vernehmen nach zwei Personen, die sich glücklicherweise nicht mehr im Gebäude befanden. Niemand wurde verletzt.

Die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehren brachten den Brand schnell unter Kontrolle und bemühten sich um Schadenbegrenzung. Allerdings entwickelten sich dicke Rauchwolken, die die Sicht behinderten. Die Feuerwehren setzten insgesamt zwölf Atemschutzgeräteträger-Paare ein. Die ganze Nacht über arbeiteten die Helfer daran, Glutnester zu bekämpfen. pol
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