Besser konnte das neue Jahr in Knetzgau nicht beginnen. Am Montag hat die Gemeinde ihre neuerbaute Kinderkrippe in Betrieb genommen. Die Krippe, aufgeteilt in drei Gruppen, hat insgesamt 36 Plätze für Kinder bis drei Jahre. Den Buben und Mädchen stehen modern eingerichtete Räume zur Verfügung.

Belegt ist die Krippe derzeit mit 23 Kindern aus der gesamten Gemeinde. Neun weitere Kinder sind für die nächsten Monate angemeldet. Die Krippe ist Bestandteil der Kindertagesstätte der Gemeinde Knetzgau und liegt mitten im Ort.

Die Jüngsten der Gemeinde befinden sich in der Obhut von fachlich geschultem Personal. Jeder Gruppe stehen zwei Betreuerinnen und eine Vorpraktikantin zur Verfügung. Die Gesamtleitung der Kindertagesstätte Knetzgau liegt in den Händen von Kindergartenleiterin Ulrike Kraus.

Bei der Eröffnung der Kinderkrippe führte Bürgermeister Stefan Paulus (SPD, CWG) aus: "Mit der neuen Einrichtung können wir nun genau da ansetzen, wo es in Zukunft am meisten notwendig ist: bei der bestmöglichen frühkindlichen Förderung der Kleinst- und Kleinkinder. Das scheint mir sehr wichtig zu sein. Mit der Eröffnung der Kinderkrippe haben wir den gesetzlichen Auftrag erfüllt, Krippenplätze für unsere jüngsten Bürger vorzuhalten."

In diesem Zusammenhang bezeichnete Paulus das Vorhaben der Bayerischen Staatsregierung als einen falschen Weg, Eltern, die ihre Kinder nicht in eine Kinderkrippe geben, zur Belohnung ein Betreuungsgeld zu zahlen. "Gerade in der heutigen Zeit brauchen Kinder eine frühkindliche Förderung. Das gilt im besonderen Maße für Kinder aus sozial schwächeren Familien. Eine Bargeld-Auszahlung als Betreuungsgeld widerspricht diesem Konzept."

Die offizielle Einweihung der Krippe findet mit einem größeren Festakt am Sonntag, 24. Juni, beim Sommerfest der Kindertagesstätte Knetzgau statt.