Zum zehnten Mal in Folge veranstaltete die Jugendblaskapelle Unterpreppach um ihrem Dirigenten Stefan Groh mit dem Kolumbienkreis der Pfarrei Pfarrweisach ein Benefizkonzert in der voll besetzten Herz-Jesu-Kirche von Maroldsweisach.
Die Jugendblaskapelle spielte, so ihr Dirigent Groh, die besten Stücke aus dem aktuellen Repertoire, zumeist in ruhigen, getragenen und besinnlichen Tönen, klassisch wie das "Ave Maria" von J.S. Bach, "Träumende Trompeten" oder modern wie "Queens Park" oder "We are the world". Bei einigen Stücken begeisterte Yvonne Groh mit ihrer mitreißenden Stimme zu den Klängen der Kapelle.
Musikalisch ergänzt wurden die Bläser durch gesangliche Darbietungen vom Chor der "Concordia" Maroldsweisach mit Dirigentin Christine Kettler-Pohl und dem Singkreis Pfarrweisach unter Klemens Albert. Für ihre zumeist geistlichen Liedvorträge erhielten sie ebenso begeisterten Applaus wie die Blaskapelle, was ein Hinweis dafür war, auf welch hohem musikalischen Niveau sich Bläser und Sänger bewegten.

Mit offenem Herz


Einleitend hatte Pfarrer Pater Richard Brütting eine Redensart zitiert, nach der der Mensch ohne Musik nicht vollständig sei. Die Sprecherin des Kolumbienkreises Walburga Albert, zusammen mit Hanna Bornkessel Hauptorganisatorin der Feier, freute sich darüber, dass so viele Besucher ihr Herz für die so wunderschöne Musik und in gleichem Maße für die mehr als 1100 Kinder in Kolumbien öffneten, denen die Stiftung "Weg der Hoffnung" aktuell hilft. Es sei dies ein Zeichen für die Verbundenheit mit der Arbeit der Stiftung.
Dazu gab Stiftungsvorstand Dr. Johannes Mauder aus Mainaschaff, dem Sitz der Stiftung, einige Eindrücke. Auch wenn das Leben dort anders sei als hier, so werde dort die Musik ebenso froh machend erlebt. Musik schlage in diesem Augenblick eine Brücke zu den Menschen in den Einrichtungen der Stiftung. Wir hier würden als Unterstützer für die Kinder dort gebraucht.
In einem Lied hatte es geheißen "Liebe ist stark". Dies griff Walburga Albert auf und ließ durch Mitglieder des Kolumbienkreises kuschelige "starke" Tiger an alle Mitwirkenden als Dankeschön überreichen. Die Spenden der Besucher fließen zu 100 Prozent in die Projekte für die Ärmsten der Armen in Villavicencio in Kolumbien.