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Eltmann
Freizeit

Ball rollt auf der neuen Sportanlage

Die Stadt Eltmann hat den 200 000 Euro teuren Multifunktionscourt neben dem Freibad am Mittwoch offiziell übergeben.
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Der städtische Kindergarten testete den Multifunktionscourt auf seine Tauglichkeit. Die Leiterin Christine Hofmann brillierte als Torwart.  Foto: sw
Der städtische Kindergarten testete den Multifunktionscourt auf seine Tauglichkeit. Die Leiterin Christine Hofmann brillierte als Torwart. Foto: sw
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"Eltmann investiert in seine jungen Leute und bringt die Menschen ins Spiel." Dieses Bild wählte der evangelische Pfarrer Volkmar Gregori, als er am gestrigen Mittwoch mit seinem katholischen Amtsbruder Bernhard Öchsner den neuen Multifunktionscourt am Freibad in Eltmann segnete. Wie aus den fünf Broten und zwei Fischen in der Bibel sei aus 10 000 Euro der Werbegemeinschaft eine große Sache für die Jugend geworden, anstelle eines Parkplatzes, sagte der Seelsorger.

10 000 Euro der Werbegemeinschaft waren tatsächlich der Grundstock dieser Sportanlage, die allerdings eine Investition von 200 000 Euro für die Stadt Eltmann bedeutete. Schon lange hatten sich viele immer wieder Gedanken gemacht, was aus dem alten Tennisplatz neben dem Freibad werden sollte. Mit der Übergabe der 10 000 Euro der Werbegemeinschaft anlässlich ihrer Auflösung stand dann der Vorschlag im Raum: eine Multifunktions-Sportanlage.


Ein Treffpunkt

Die beiden Pfarrer betonten, wie wichtig es ist, den Menschen einen Treffpunkt zu geben, die Kinder zum Spiel und Sport anzuhalten. Deshalb erbaten sie auch gerne den Segen für die Anlage, wie sie betonten.
In diesen Segen schlossen sie auch die Stadtratsmitglieder ein, denn "sie haben nicht gesagt, das sei zu teuer oder die Anlage werde ohnehin schnell kaputt sein. Nein, sie trauen es den Kindern und Jugendlichen zu, dass sie für diese Anlage Verantwortung übernehmen und sich hier im Miteinander bewähren", erklärte Pfarrer Gregori.

Den Wunsch, dass die Anlage rege genutzt und pfleglich behandelt wird, auch wenn sie sehr stabil ausgeführt ist, äußerte auch der Bürgermeister Michael Ziegler (CSU). 200 000 Euro seien eine beachtliche Investition, doch sie sei richtig für die Lebensqualität vor allem der Jugend.

Die Anlage sei nicht nur für die Eltmanner, sondern für alle Benutzer des Schwimmbades und für die Schulen gleich nebenan. Quasi über der Straße liegen die Grundschule, die Mittelschule und die Realschule.
Ziegeler wies darauf hin, dass es die Bälle, "die wir aus gutem Grund aus fairer Produktion im Weltladen gekauft haben", gegen Pfand beim Bademeister gibt. Der Court, der fast alle Ballsportarten ermöglicht, hat ein Kunstrasenfeld, natürlich eine Zuschauertribüne und im Winter kann er bei längeren Frostperioden auch als Eislauffläche angelegt werden.


Pflege ist wichtig

Der städtische Bauhof kümmert sich um den Kunstrasen, der regelmäßig gepflegt werden muss. Neben dem Spielfeld befindet sich noch eine Kletteranlage zur Abrundung. Es sind Kletterwürfel, die genutzt werden können.
Der Standort für den Multifunktionscourt sei sicherlich der richtige, jetzt müsse der Stadtrat noch das Parkplatzproblem rund um das Freibad lösen, fuhr der Bürgermeister fort. Auf dem alten Tennisplatz hätten nur relativ wenige Stellplätze entstehen können, die Anfahrt wäre sehr schwierig gewesen und der Engpass nicht wirklich gelöst.

Nach der offiziellen Segensfeier wurde die Anlage gleich einem ersten Härtetest unterzogen. Mehrere Schüler- und Jugendfußballmannschaften hatten sich bei Mario Pfister von der Stadtverwaltung gemeldet, um das Eröffnungsturnier bis zum Nachmittag auszutragen und auch der städtische Kindergarten schaute gleich mal vorbei, um die Bälle und den Kunstrasen zu testen. Die Leiterin Christine Hofmann glänzte als Torwart.

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