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Ebern
Foto-Geschichte (3)

Als am Marktplatz der Handel noch blühte

Eberns City bot einst einen Wirtschafts-Mix im ureigensten Wortsinn. Noch sind viele unterschiedliche Branchen vertreten.
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Ein Wirtshaus und Geschäft am andern: Diese historische Aufnahme belegt die Branchen-Vielfalt und die Tatsache, dass das Parken vor dem Rathaus schon immer verboten war. Archiv-Fotos: Steffen Schanz/Foto-C reativ-Kreis aus den Sammlungen Rothbauer, Ziegler und Liebender
Ein Wirtshaus und Geschäft am andern: Diese historische Aufnahme belegt die Branchen-Vielfalt und die Tatsache, dass das Parken vor dem Rathaus schon immer verboten war. Archiv-Fotos: Steffen Schanz/Foto-C reativ-Kreis aus den Sammlungen Rothbauer, Ziegler und Liebender
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Zwei Apotheken, zwei Banken, ein Arzt, zwei Gaststätten, ein Schuh- und ein Eisenwaren-Laden, Optiker, Eisdiele, zwei Frisöre, Blumenhaus, Physio-Praxis, Versicherungs-Bezirksdirektion, Uhr- und Schmuckladen, Rechtsanwaltskanzlei, Asia-Imbiss, Schnäppchenmarkt, Atelier, Immobilien-Makler, Kosmetikstudio. Ein Heim, ein Heimatmuseum - eigentlich ist der Branchen-Mix am Marktplatz (noch?) vielfältig, auch wenn etliche nur in Teilzeit geöffnet haben.

Der Kauf des Anwesens von "Peter Fuchzich" durch einen Eberner lässt (Vor-)Freude aufkommen, dass ein weiteres verwaistes Anwesen wieder belebt wird. Der anstehende Einzug von weiteren jungen Leuten ins Zucker-Haus spricht für Perspektiven im Herzen der Stadt. Am Merkls-Haus zeigt sich, wie das geht und Fassadengestaltung gelingt.

Nach den neuen Bewohnern im Haus der Rummelsberger Dienste, ziehen auch gegenüber bald Neubürger ein. Bis zu 30 Bedienstete der Landesbaudirektion sollen bis zum Jahresende im alten Rathaus ihre Arbeit aufnehmen, um den Komplett-Umzug der Nürnberger Behörde nach Ebern vorzubereiten und den endgültigen Standort für die 100 Mitarbeiter mit 30 Dienstfahrzeugen festzulegen. Auch die Pallas Athene zieht von ihrem Versteck im Rathaushof noch um.

Pulsierte einst das (Wirtschafts-)Leben am Marktplatz, wo viele Betriebe aufblühten, wird aktuell das Fehlen eines Cafés beklagt. Die einen vermissen Parkmöglichkeiten (am besten vor der Haustür), andere finden, dass das Leben auf der Straße bei mehr Grün und weniger Blech ersprießlicher wäre.

Einige Anwohner indes sind froh, dass nicht immer so viel Trubel wie beim Altstadtfest herrscht. Dass es sich in Eberns guter Stube angenehm feiern lässt, zeigt sich jedenfalls auch bei der Musiknacht wie beim Mittelalter-Markt.
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