Ebern

"Alles im Plan" für Eberns Grundschüler

Das Betreuungsgebäude im Eberner Anlagenring wird rechtzeitig fertig und billiger als bei der Kostenschätzung angenommen .
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Alles im Plan: Architekt Pollach (Dritter von links) erläutert den Stand der Arbeiten. Fotos: Ralf Kestel
Alles im Plan: Architekt Pollach (Dritter von links) erläutert den Stand der Arbeiten. Fotos: Ralf Kestel
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Das passiert auch nicht alle Tage und bei jedem Baustellentermin: Architekt Günter Pollach hat alles im Griff. Die Schlüssel für die Bautüren, den Zeit- und Finanzplan. So geschehen beim Besuch der Bauausschuss-Mitglieder am Mittwochabend im Rohbau des Betreuungsgebäudes für die Grundschule.

Pollachs Botschaft: "Wir werden wie geplant fertig und bleiben sogar unter der Kostenschätzung." Die war mit zwei Millionen Euro gedeckelt und die Inbetriebnahme soll nach den Allerheiligenferien erfolgen. Womit dann die Räume des Bezirkes Unterfranken in der einstigen Akademie wieder frei werden.

"Wir liegen sogar vor dem Bauzeitenplan", verriet Pollach den Stand, da zwei Gewerke nun schon früher als gedacht angegangen werden. "Der Estrichleger fängt noch in dieser Woche an. In der ersten Juli-Woche kommt das Gerüst weg."

Sämtliche Arbeiten seien ausgeschrieben, weswegen "wir die Kosten auch unter Kontrolle haben, wir bleiben sogar unter dem vorgegebenen Rahmen". Noch entschieden werden müsse über die Art der Möbel, wozu es laut Bürgermeister Jürgen Hennemann (SPD) zwei Besichtigungstermine in Schulen in Haßfurt und Knetzgau gegeben habe. "Dabei haben wir wichtige Praxistipps erhalten."

Eingesetzt werden verschiebbare Tische, um ein Markplatz-Prinzip für das gemeinsame Erledigen bestimmter Aufgaben umzusetzen." Für die frei werdenden Mittel hat der Bürgermeister auch schon Vorstellungen. "Das Geld brauchen wir für die Außengestaltung, wozu wir unser Landschaftsplanungsbüro schon eingeschalten haben. Denn dort braucht es robuster Spielflächen."
Nicht vorgesehen sei ein Zaunbau. Die Spielfläche solle zum Anlagenring hin offen bleiben.

Die Fläche im Betreuungsgebäude ist laut Bürgermeister doppelt so groß wie im einstigen Kujathhaus. "Und da haben wir nix vorgesehen, was nicht hätte sein müssen." Die Mensa ist so konzipiert, dass 120 Ganztages-Schüler in zwei Schichten verköstigt werden können.


Skulpturen für Schulkreisel

Die Vorschläge zur Gestaltung des Schul-Kreisels sind mittlerweile in der Stadtbücherei ausgestellt. 114 Entwürfe wurden aus allen Schulen - außer der Realschule eingereicht. Eine vom Bürgermeister eingesetzt Jury hat zwölf bemerkenswerte Ideen bereits prämiert.

"Es ist aber nicht klar, was wir uns bei der Umsetzung leisten können und dürfen. Möglicherweise eine Mischung aus mehreren Vorschlägen", verwies Hennemann auf die Abstimmung mit dem Straßenbauamt.

Auch die Bürger können noch mitreden: In der Stadtbücherei liegen (Ab-)Stimmzettel bereit.
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