Rentweinsdorf

Adventskalender: Die Gruft der Familie Rotenhan

Die evangelische Dreieinigkeitskirche in Rentweinsdorf ist das größte evangelische Gotteshaus im Baunachgrund. 1601 fand die Einweihung der im spätgotischen Stil unter Wolfgang Christoph von Rotenhan erbauten Kirche trotz massiven Widerstandes vom Eberner Pfarrer und Fürstbischof Julius Echter von Würzburg statt.
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Die evangelische Dreieinigkeitskirche in Rentweinsdorf ist das größte evangelische Gotteshaus im Baunachgrund. Foto: Ronald Rinklef
Die evangelische Dreieinigkeitskirche in Rentweinsdorf ist das größte evangelische Gotteshaus im Baunachgrund. Foto: Ronald Rinklef
Im Barock wurde die Kirche noch einmal grundlegend umgestaltet. Die Emporen, die Fenster, der Altar und das große Kruzifix sowie die Marmorkanzel und der Taufstein stammen aus dieser Zeit. Der Orgelprsopekt, also das Gehäuse, wurde in der Säkularisation aus dem Karmelitenkloster in Bamberg angekauft. Heute handelt es sich aber nur noch um eine Attrappe. In der Sakristei befindet sich ein Beichtstuhl. Der Kirchturm ist 36 Meter hoch und in seinem Inneren befindet sich ein elektrisches Uhrwerk, das drei Zeiger antreibt. Ursprünglich läuteten drei Glocken in der Kirche. Zwei von ihnen mussten allerdings 1944 als sogenannte Metallspende abgeliefert werden. Die schwerste kam 1949 beschädigt vom Hamburger Glockenfriedhof wieder. Unter der Kirche ist die Freiherrlich von Rotenhan'sche Gruft, in der 48 Familienmitglieder ihre letzte Ruhe gefunden haben.

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