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LKR Haßberge
Coronabilanz

18. März, Landkreis Haßberge: Ein Tag ohne Neuinfektion

470 Menschen stehen momentan unter Quarantäne. Es wird aber weitergehen.
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Wichtig ist es genug Abstand zu Mitmenschen zu halten. Eine Apotheke in Ebelsbach regelt nach diesem Prinzip den Zugang in die Geschäftsräume. Foto: Krause
Wichtig ist es genug Abstand zu Mitmenschen zu halten. Eine Apotheke in Ebelsbach regelt nach diesem Prinzip den Zugang in die Geschäftsräume. Foto: Krause

Im Landkreis Haßberge gibt es keinen weiteren neuen Corona-Fall. Die Gesamtzahl liegt bis zum Stand Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, bei neun Fällen. Ein Patient wird nach wie vor in einer Klinik betreut und versorgt. Die acht weiteren Betroffenen befinden sich in häuslicher Quarantäne; ihnen geht es gut, sie sind nicht schwer erkrankt.

Wie sich Corona am ersten Tag der Handelssperre im Landkreis auswirkt, das lesen Sie hier

470 Bürger in der Quarantäne

Für rund 470 Bürger wurde mittlerweile die häusliche Isolation angeordnet. Aktuell werden begründete Verdachtsfälle überprüft. Die Auswertung der Rachenabstriche kann bis zu zwei Wochen dauern. Das Ergebnis wird dem Betroffenen auf alle Fälle mitgeteilt.

Bürgertelefon

Das Bürgertelefon (Ruf 09521/27600) ist erreichbar werktags von Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr, sowie am Samstag und Sonntag, 9 bis 14 Uhr. Hier kann keine medizinische Beratung stattfinden. Wer sich krank fühlt sollte sich telefonisch direkt an Hausarzt oder Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst, Ruf 116 117, wenden.

Behörde agiert per Email

Die Kreisverwaltung sowie sämtliche Außenstellen (Straßenverkehrsbehörde) bleiben für die Öffentlichkeit geschlossen. Die Kreisverwaltung arbeitet für die Bürger weiter und ist vor allem unter Email und Telefon erreichbar.

Um die Ansteckungsgefahr innerhalb der Belegschaft zu minimieren und die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung zu erhalten, dehnt der Landkreis die Telearbeit aus. Am Landratsamt trifft sich täglich der Krisenstab: "Um möglichst effektiv reagieren zu können, ist eine enge Abstimmung notwendig.", erläutert Landrat Wilhelm Schneider.

Jeder steht in der Verantwortung

Er appelliert an alle, mitzuhelfen, eine schnelle Ausbreitung des Virus zu verhindern. "Jede und jeder steht hier in der Verantwortung. Nehmen Sie die Lage ernst, halten Sie die Empfehlungen der Behörden und des Robert-Koch-Instituts ein."