Steinwiesen

Zapfenstreich in Steinwiesen: Quergstrafta und Friedbirds fusionieren

Steinwiesen ist eben doch anders. „Wir proben nicht den Aufstand, sondern den Umzug“, sagten die kostümierten Damen der „Querbirds“ – einer Fusion aus den „Friedbirds“ und den legendären „Quergstraftn“.
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Die Frankenfahne wurde geschwungen Foto: Susanne Deuerling
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Unvergessen die schwungvollen Auftritte der Friedbirds in stets fantasievollen Kostümen bei Büttenabenden, Faschingstänzen und dem großen Umzug. Die Quergstraftn punkteten mit toll einstudierten Tänzen und waren ebenfalls gern gesehene Gäste auf diversen Veranstaltungen. Vor einiger Zeit hatten sie sich aus dem Faschingsgeschäft sozusagen verabschiedet, aber nun „juckt es wieder“. „Wenn man so zusammensitzt und redet, kommt manchmal was Gscheites und manchmal was Lustiges heraus“, lacht Linde Kolb, in deren Kellergewölbe sich die 25 Frauen stets trafen. Am Tag vor dem großen Faschingsumzug war es dann soweit, die „Amerikanische Musikkapelle“ trat an. Ganz in weiß-rot gekleidete Fahnenschwinger mit der Frankenfahne, der Tambourmajor vorneweg mit seinem Tambourstab und dann die in Rot-Blau gekleideten „Musikanten“, verstärkt durch Max an der Tuba.
Schwungvoll und im Gleichschritt gings durch den Ort, von erstaunten Menschen beobachtet.
 
„Was war denn das?“ hörte man von hier und dort. „Eine tolle Idee“, sagte ein anderer. Aber alle waren sich einig, die Quergstraftn und die Friedbirds, nun fusioniert als „Querbirds“ sind immer für eine Überraschung gut und es ist eben so: „Steinwiesen ist anders“.
 
Susanne Deuerling
 

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