Kronach
Wochenrückblick

"Nochmal drübergeschaut" KW 21

„Nochmal drübergschaut“ heißt mein neuer Wochenrückblick. Er ist vor allem eine Zusammenfassung der Ereignisse, manchmal vielleicht ein bisschen ironisch, manchmal sarkastisch. Doch vor allem soll er Spaß machen und gewisse Ereignisse nochmal ins Gedächtnis rufen. Viel Spaß dabei wünscht Ihre Gemeindereporterin Maria Löffler.
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Gemeindereporterin Maria Löffler
Es strahlt so hell...
Und jedes Jahr ein bisschen heller. Jetzt sind aber erst einmal die Lichter wieder aus. „Kronach leuchtet“, oder besser gesagt, es leuchtete, nämlich vom 08. bis zum 17. Mai 2015. Und es war wieder einmal ein Riesen-Lichtspektakel, dass die etwa 100.000 Besucher (übrigens ein neuer Rekord), beeindruckte. Schön, dass man sich jetzt schon wieder auf das nächste Jahr freuen kann, denn die Ideenschmiede der Veranstalter wird nicht lange kalt bleiben.
Und vielleicht kommen da ja dem einen oder anderen „erhellende Einsichten“, damit Kronachs Zukunft in strahlendem Licht erscheint.

Trinkfest und trittsicher...
Aber nicht nur das nächtliche Strahlen ist in Kronach erloschen, sondern auch die Amtszeit der bayerischen Bierkönigin Tina-Christin Rüger aus Neuses bei Kronach. Schade, denn viele fanden, dass sie die ideale Kandidatin für den Posten gewesen sei. Knapp an die hundert Termine hat sie absolviert. Jetzt feierte sie mit Bierwürmern, dem „fränkischen Bierkönig“ Georg Löffler und sogar mit Edmund Stoiber (Martin Panzer) Ihren Abschied. Trinkfest und trittsicher absolvierte sie ihre vorerst letzte Bierwanderung, aber vorher gab es noch einen Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Kronach.

Jetzt geht’s los...
Die einen danken ab, bei den anderen soll es jetzt richtig losgehen. „Wir sind wieder wer“, sagt der CSU-Kreisvorsitzende Jürgen Baumgärtner. Schön, dass das mal so klar definiert wurde... Im Fadenkreuz der CSU-ler steht vor allem die Rückeroberung des Landratspostens. Aber auch der restliche Wunschzettel kommt ganz schön knackig daher: So wie ein Lehrschwimmbecken beim Crana Mare etwa, denn man könne ja die günstige Finanzausstattung und die Fördermöglichkeiten beim Schopf packen. Vor allem das mit der günstigen Finanzausstattung liest sich doch ziemlich optimistisch, oder? Und sie wollen noch höher hinaus, nämlich bis zum seniorengerechten Vorzeige-Landkreis. Das Konzept soll es älteren Bürgern erlauben, so lange als möglich in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben. Auch für Kids und Jugendliche, die irgendwie aus dem sozialen Raster fallen, gibt’s schon eine Lösung: Ein Streetworker soll sich künftig um deren Probleme kümmern. Für den Rest der arbeitenden Bevölkerung steht die Landkreis-CSU kontinuierlich mit den Unternehmen in Kontakt, was auch immer das bedeuten mag.

Hoch hinaus...
Während Juniorchef und Geschäftsführer Eric Bienlein-Karst schon die Spaten für den Umzug nach Fröschbrunn bestellen kann, soll auf dem jetztigen Gelände des Hagebau-Markts die Zweigstelle einer Finanzhochschule entstehen. Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein hofft ja schließlich darauf, dass die Stadt Kronach Ortseingangschilder mit der Aufschrift „Hochschul-Stadt“ bestellen könne.
Kaufen kann man sich davon zwar auch nix, aber vielleicht beeindruckt es ja die Urlauber, die bei ihrem Abstecher zur Festung die Schilder passieren müssen. Und dann kommen sie vielleicht auch an Kronachs antikem „Hochhaus“ vorbei und aus dem Staunen nicht mehr raus. Der Stadtturm ist vermutlich das älteste Gebäude der Stadt und wird im Erdgeschoss vom Nachbau einer Kanone bewacht. Wer sich dabei nicht in die Hosen machen will, der kann sich ja zur Sicherheit auf dem Donnerbalken mit 25 Meter freiem Fall erleichtern...

 
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