Baunach

Michaela Hohlstein ist Leserreporterin des Monats Februar

In unserer neuen Reihe „Leserreporter des Monats“ stellen wir die aktivsten Leserreporter auf unseren Gemeindeseiten vor. Im Februar hat sich das inFranken.de-Team für Michaela Hohlstein von Pferdepartner Franken e. V. entschieden. Sie stand uns Frage und Antwort.
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Leserreporterin des Monats Michaela Hohlstein und ihr fleißiger Helfer Tobias Kolefe auf dem Hof der Pferdepartner Franken. Foto: Annika Unger
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Die Gemeindeseiten von inFranken.de bieten allen Lesern die Möglichkeit, selbst zum Redakteur zu werden. Themen aus dem Heimatort, von Vereinen oder Einrichtungen können in eigenen Artikeln veröffentlicht oder auch Bildergalerien erstellt werden. Das macht Michaela Hohlstein aus Baunach für ihren Verein Pferdepartner Franken sehr regelmäßig. Mit ihren Artikeln gibt sie interessante Einblicke in das tägliche Treiben auf dem Pferdehof. Sie berichtet nicht nur über Veranstaltungen des Reitvereins, sondern auch über Ausbildungserfolge, Fohlenprojekte und Wissenswertes rund um Pferde.
Manchmal gibt sie den Stift auch aus der Hand und lässt ihren fleißigen Helfer Tobias Kolefe von integra MENSCH über seine Woche auf dem Hof schreiben. Deshalb ernennen wir Michaela Hohlstein zu unserer Leserreporterin des Monats Februar.

Jeder Leserreporter des Monats darf sich über einen kleinen Gewinn freuen und beantwortet in einem Interview einige Fragen – so auch Michaela Hohlstein:

1. Was fällt Ihnen spontan zu den Gemeindeseiten von inFranken.de ein?
Michaela Hohlstein: Es ist heimelig! Ich mag es, dass man sich über die Geschehnisse vor Ort informieren kann. Oft lese ich nach, was bei uns passiert ist, da ich auch nicht alles mitbekomme. Unsere Region zeichnet sich durch das Miteinander im Vereinsleben aus. Das spiegelt sich auch auf den Gemeindeseiten wider.

2. Was war der interessanteste Bericht, den Sie auf den Gemeindeseiten gelesen haben?
Ich lese immer Artikel zu aktuellen Themen im Ort und der Umgebung. Was ich besonders mag, sind Meldungen über Menschen, die ich kenne, die zum Beispiel eine Auszeichnung bekommen haben. Dann kann ich ihnen eine Karte schreiben. Dadurch rückt man auch ein bisschen näher zusammen.

3. Warum sind Sie als Leserreporterin aktiv?
Als Vorstand von einem Verein habe ich eine  Aufgabe übernommen und nehme diese sehr ernst. Für unseren Verein ist klar, dass wir auch Verantwortung haben.  Wir sind also im Gemeinwesen aktiv,  sind auf Festzügen präsent oder gestalten das Sommerferienprogramm mit – egal was den Ort betrifft, wird mitgemacht! Daher schreibe ich nicht nur für die Gemeindeseiten, sondern auch für das wöchentliche Amtsblatt. Schon seit Gründung April 2010 – jede Woche. Ich möchte die Menschen darüber informieren, was bei uns im Verein passiert. Schließlich sitzen wir nicht nur auf dem Pferd, sondern haben auch viele interessante Aktivitäten. Oft werde ich sogar darauf angesprochen, dass die Menschen meine Berichte wirklich gerne lesen.

4. Was gefällt Ihnen an den Gemeindeseiten gut? Was können wir noch besser machen?
Die Möglichkeiten und Funktionen, die die Gemeindeseiten bieten, müssen noch bekannter werden. Leider sehe ich online auch nicht, wie viele Menschen meinen Berichten folgen. Das wäre noch ausbaufähig.

5. Was ist das Besondere an Ihrem Verein?
Alles! (lacht) Man denkt unser Verein ist nur ein Reitverein, aber wir haben die Philosophie, dass das Pferd ein Partner ist. Das bedeutet, bei uns sind Werte, wie zum Beispiel Anstand, Respekt, Pünktlichkeit und Achtsamkeit usw., besonders wichtig – nicht nur mit dem Pferd, sondern natürlich auch untereinander. Im Alltag bedeutet das zum Beispiel, dass wir Diskrepanzen direkt klären, dass die Kinder lernen, einander zu helfen anstatt übereinander zu lästern und dass wir die Pferde nicht bestrafen, sondern sie dabei unterstützen, uns zu verstehen und Neues zu erlernen.

Unsere Pferde werden zudem ganzheitlich ausgebildet und betreut, das bedeutet nicht nur Dressur, sondern zum Beispiel auch Geländereiten und Springen sowie Bodenarbeit. Unsere Schüler bekommen dadurch in allen Bereichen ein Basiswissen und werden vielseitig unterrichtet. Dafür holen wir verschiedenste Trainer und Spezialisten auf unseren Hof. Wir sind mit drei eigenen Übungsleitern aber auch selbst Ausbildungsstätte.

Bei uns können Pferde so artgerecht wie möglich leben, da sie Tag und Nacht in der Herde zusammen sind. Dadurch, dass wir jeden Tag unser Möglichstes tun, dass es dem Pferd gut geht, bekommen wir im Gegenzug einen ausgeglichenen Mitarbeiter, der auch einmal einen schlecht sitzenden Schüler erträgt.
Besonders ist auch das Vertrauen unserer Pferde zum Menschen. Sie haben gelernt, dass der Mensch ein Helfer ist und kann sich dadurch fallen lassen und sicher fühlen. Wenn sich ein Pferd verlegt oder verletzt hat, harren sie in ihrer verzwickten Situation aus, bis sie befreit werden und strampeln nicht panisch herum. Sie warten auf Ihre Menschen, denn sie haben gelernt, dass wir ihnen helfen und sie sich auf uns verlassen können. Das erleichtert zum Beispiel auch den Tierärzten ihre Arbeit auf unserem Hof.

Und das alles läuft ehrenamtlich, dadurch ist jeder gefragt. Arbeit gibt es immer mehr als Hände.

6. Was würden Sie Leuten mit auf den Weg geben, die Interesse daran haben, auch Leserreporter zu werden?
Ich setze mich hin und schreibe aus dem Herzen. Ich berichte einfach darüber, was mir gerade in den Kopf kommt. Meistens lese ich mir meine Texte nicht einmal mehr durch, um nicht ins Grübeln zu kommen. Als Hobby-Schreiber darf ich ja Fehler machen. Die Leute sagen mir oft: ‚Man denkt immer, Sie stehen neben mir und erzählen mir das gerade. ‘

7. Ich lebe gerne in Baunach, weil…
…es meine Heimat ist. Die hohe Lebensqualität und gute Erreichbarkeit sorgt dafür, dass wir uns in Baunach sehr wohl fühlen.

8. Diese Themen bewegen Baunach und Umgebung (aktuell) besonders:
Die Umgehungsstraße ist ein wichtiges Thema für uns. Das beschäftigt uns schon lange und wohl auch noch länger.

9. Gibt es Themen, die Sie in der Zeitung vermissen?
Ich lese den Fränkischen Tag täglich und bekomme doch oft Dinge nicht mit, weil sie nicht abgedruckt werden. Es sind oft die Kleinigkeiten vor Ort, die ich total interessant finde – nicht die große weite Welt. Zum Beispiel hätte ich mir einen Artikel darüber gewünscht, dass eine Übungsleiterin bei uns ihre Prüfung absolviert hat, die noch nicht einmal 18 war – das war deutschlandweit einmalig! Die Leute vor Ort freuen sich doch, wenn sie etwas haben, worauf sie stolz sein können.


Infos zur Aktion gemeinde.inFranken.de-„Leserreporter des Monats“
Sie sind selbst sehr aktiv auf den Gemeindeseiten und möchten auch Leserreporter des Monats werden oder möchten einen anderen Leserreporter nominieren, dessen Artikel auf gemeinde.inFranken.de Sie besonders gerne lesen?
Dann schreiben Sie uns eine Mail an a.unger@infranken.de oder senden uns eine Nachricht über Facebook. Unsere Facebook-Seite gibt es hier!

 
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