Kronach

Beamtenbund Kronach beim THW

Der Kreisausschuss Kronach im Bayerischen Beamtenbund besuchte das Technische Hilfswerk in Kronach. Die Struktur des Technischen Hilfswerks (THW) ist weltweit einmalig.
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von rechts: Friedrich Geiger, BBB-Kreisvorsitzender Franz-Josef Wich, Hajo Badura, stellvertretender Ortsbeauftragter Udo Höfer, Klaus Hader und Gerhard Graf. Foto: Rainer Glissnik
Die Struktur des Technischen Hilfswerks (THW) ist weltweit einmalig: Das THW als Bundesanstalt gehört organisatorisch zum Geschäftsbereich des Bundesministers des Innern. Jedoch sind nur ein Prozent der Mitarbeiter hauptamtlich für die Behörde tätig. 99 Prozent der THW-Angehörigen arbeiten ehrenamtlich im THW.

Der Kreisausschuss Kronach im Bayerischen Beamtenbund besuchte das Kronacher THW. „Das THW ist die Zivil- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes“, erläuterte stellvertretender Ortsbeauftragter Udo Höfer. Seit 1950 gewährleisten THW-Einsatzkräfte, dass Menschen in Not so schnell wie möglich Hilfe erhalten. 669 Ortsverbände gibt es im Bundesgebiet. „Hauptaufgabe ist die technische Hilfe“, erklärte Höfer. Die Experten können weltweit eingesetzt werden.
Mehr als 77 000 Männer und Frauen helfen mit ihren Fähigkeiten Menschen in Not.

Zahlreiche Einsatzfotos zeigten einen Überblick über das breite Aufgabenfeld der Helferinnen und Helfer des THW. Mittlerweile kommen auch immer mehr Frauen dazu. Besonders interessierten die Gäste die konkreten Erfahrungen aus Einsätzen. Beispielsweise zeigten sich bei Hochwasser enorme Probleme durch feuchte Pellets, die enorm aufquellen und Hausmauern sprengen können. „Es verlangt immer außerordentliches Fingerspitzengefühl im technischen Bereich“, erklärte Höfer.

Besonders freuen sich die Kronacher über ihre starke Jugendgruppe. Beim THW findet der Nachwuchs eine interessante Freizeitaktivität. Für Jugendliche, die Spaß und Spannung lieben, technisch interessiert sind und dabei auch gute Freunde finden möchten, ist die THW-Jugend genau die richtige Jugendorganisation. Unter dem Motto „Spielend Helfen Lernen“ können Mädchen und Jungen im Alter von zehn bis 18 Jahren in der THW-Jugend Mitglied werden. Die THW-Jugend hat sich zum Ziel gesetzt, die Jugendlichen in spielerischer Form an die Technik des THW heranzuführen. Dabei wird jedoch neben der Ausbildung in diesem Bereich wie Stegebau, Transport von Verletzten, Ausleuchten von Einsatzstellen 
und anderen fachbezogenen Tätigkeiten großer Wert auf allgemeine Jugendarbeit gelegt.
BBB-Kreisausschussvorsitzender Franz-Josef Wich bedankte sich für die interessante Führung.
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