Pressig

Abschlussfeier des CSU Ortsverbands Pressig

Der CSU Ortsverband Pressig verbindet seine vorweihnachtliche Feier mit einem interessanten Referat über Demenzerkrankung. Für Diskussion sorgte aber nicht nur das Referat, sondern auch die mögliche Umgehungsstraße der B 85.
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CSU Orstverbandsvorsitzende Anita Swiduruk freute sich Im Gasthaus Müller in Welitsch zahlreiche Mitglieder begrüßen zu können. Ihr besonderer Gruß galt dem Referenten Hans Gareis. Gareis, ist viele Jahre Lehrer an der Berufsfachschule für Altenpflege des Bayerischen Roten Kreuzes in Stadtsteinach. Er beleuchtete dabei körperliche Ursachen von Verwirrtheitszuständen wie auch psychologische und soziale Ursachen. Störungen der Orientierungsfähigkeit können bei allen Menschen auftreten. Das ist unabhängig davon ob ihre geistigen Fähigkeiten bis zu diesem Zeitpunkt unauffällig waren oder ob sie bereits geistige Schwächen aufweisen. Bislang gut orientierte Menschen können in unterschiedlichem Maß verwirrt werden, wie bereits verwirrte Menschen noch stärker verwirrt werden können. Eine rege Diskussion schloss sich an.

Ein kommunalpolitisches Thema brennt auf den Nägeln. Obwohl man keine politische Diskussion bei der besinnlichen vorweihnachtlichen Feier wolle, konnte die Vorsitzende nicht ganz vermeiden etwas über die Umgehungsstraße B 85 Pressig zu sagen. Die anwesenden Mitglieder waren sich schließlich einig, den Schwerlastverkehr aus dem Ortsbereich Pressig weg zu bekommen. Swiduruk verwies auf die Aussprache mit Staatssekretär MdL, Gerhard Eck und MdL Jürgen Baumgärtner bei einem Rundgang im September, die ihre Unterstützung zusagten. Eine Umgehungsstraße sei das eine, andererseits müsse man aber überlegen, dass danach Pressig nicht mehr der lebendige Ort sein wird und hauptsächlich den Senioren die Einkaufsmöglichkeiten durch Geschäftsschließungen genommen werden. Im Ausblick meinte die Vorsitzende, in den kommenden Jahren wird es notwendig sein, in Anbetracht der anstehenden Aufgaben, genau abzuwägen was wünschenswert wäre und was dringend notwendig ist.

Sicher werde man dringend Investition in den Schulstandort Pressig angehen müssen, hier bestehe gerade im energetischen Bereich großer Handlungsbedarf sowie auch im Rathaus, der „weißen Schule“ und dem Schulgebäude in Rothenkirchen. Um diese Gebäude auf den schulisch und energetisch neuesten Stand zu bringen und damit den Schulstandort Pressig im nördlichen Landkreis zu stärken, werden Millionen an Investitionen erforderlich sein. Dabei dürfe aber auch nicht die Straßensanierung aus dem Auge verloren werden, sie müssen auch in den kommenden Jahren ein ganz wesentlicher Bestandteil der gemeindlichen Investitionen sein. Damit aber genug der Kommunalpolitik meinte die Vorsitzende, schließlich sei man zum gemütlichen Beisammensein zusammengekommen und bei Besinnlichkeit ein bisschen Inne zu halten.
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