Regensburg
Auswärtssieg

Befreiungsschlag im Abstiegskampf: Greuther Fürth triumphiert über Jahn Regensburg

Auswärtserfolg für die SpVgg Greuther Fürth: Am Montagabend siegten die Franken im bayrischen Duell auswärts bei Jahn Regensburg mit 2:0 (0:0). Der Sieg verschafft den Kleeblättern weiter Luft im Abstiegskampf der 2. Bundesliga.
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Die Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth jubelt nach dem Treffer zum 0:2 gegen Regensburg. Foto: Armin Weigel/dpa
Die Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth jubelt nach dem Treffer zum 0:2 gegen Regensburg. Foto: Armin Weigel/dpa

Mit einem Auswärtssieg beim SSV Jahn Regensburg hat die SpVgg Greuther Fürth einen wichtigen Erfolg im Abstiegskampf der 2. Bundesliga gefeiert. Kapitän Marco Caligiuri (71.) und David Raum in der Nachspielzeit schossen die Franken am Montagabend zu einem 2:0 (0:0) und bescherten ihrem Team damit einen Neun-Punkte-Vorsprung auf die Abstiegszone - und das bei einem Spiel weniger auf dem Konto. Neben Abwehrspieler Caligiuri und dem eingewechselten Raum wurde Torhüter Sascha Burchert zum Matchwinner, als er einen schwachen Handelfmeter von Andreas Geipl parierte (83.).

Regensburg startet hochmotiviert und vergibt viele Torchancen

Regensburg musste nach Gelb-Rot gegen Markus Palionis (67.) die Schlussphase zu zehnt bestreiten und zog nach vier ungeschlagenen Matches erstmals wieder den Kürzeren. Die Oberpfälzer müssen nach der Partie vor alle mit den vielen vergebenen Torchancen hadern.

"Die Mannschaft ist extrem gierig", hatte Coach Achim Beierlorzer über seine Regensburger vor dem Anpfiff bei Sky gesagt. Nach vier ungeschlagenen Partien machten die Hausherren von Anfang an Druck und kamen zu guten Chancen. Hamadi Al Ghaddiouis Lupfer über Torhüter Sascha Burchert hinweg klärten die Fürther erst auf der Linie (6. Minute), Jann Georges Schuss klärte der Torwart (11.). Eine Minute vor der Pause brachte Sargis Adamyan einen Dropkick nicht aufs Tor.

Rote Karte für Regensburg begünstigt Torerfolg für SpVgg Greuther Fürth

Nach dem Seitenwechsel ließen zunächst beide Teams Chancen liegen: Fürths Sebastian Ernst brachte den Ball im Konter allein vor Torhüter Philipp Pentke nicht im Tor unter (53.). Auf der anderen Seite hatte Torjäger Marco Grüttner nicht mal einen Keeper vor sich, war zwei Meter vor dem leeren Tor aber zu überrascht und vertändelte (65.).

In einer von vielen Fouls geprägten Partie sah Palionis dann die zweite Verwarnung und musste vom Feld, nur fünf Minuten später fiel das Tor: Nach einem Fürther Eckball samt Kopfballverlängerung schob Kapitän Caligiuri am langen Pfosten unbewacht ein. Der Verteidiger wäre danach fast zur tragischen Figur geworden, als er einen Handelfmeter verursachte, aber Burchert parierte vom Punkt. Raum machte kurz nach seiner Einwechselung dann Sekunden vor dem Ende alles klar für die Gäste.

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