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Fürth
2. Bundesliga

Niederlage für Greuther Fürth gegen Braunschweig

Fürth hält bei Zweitliga-Tabellenführer Braunschweig lange gut mit. Dann verliert Stürmer Sararer die Nerven - und das Unheil nimmt seinen Lauf.
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Braunschweigs Patrick Schönfeld (rechts) und Greuthers Sercan Sararer kämpfen um den Ball. Foto: Peter Steffen/dpa
Braunschweigs Patrick Schönfeld (rechts) und Greuthers Sercan Sararer kämpfen um den Ball. Foto: Peter Steffen/dpa
Eine Dummheit von Stürmer Sercan Sararer hat der SpVgg Greuther Fürth den nächsten Rückschlag in der 2. Fußball-Bundesliga eingebrockt. Nach einem frühen Platzverweis für den Stürmer unterlagen die Franken am Sonntag bei Tabellenführer Eintracht Braunschweig mit 0:1 (0:0). Durch die dritte Niederlage in Serie rutschten die Fürther in der Tabelle auf den 13. Platz ab und haben nur noch fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. Wenn Kaiserslautern am Montag gegen Bochum gewinnt, sind es nur noch drei.

Nach der durch einen Treffer von Onel Hernandez in der 59. Minute entschiedenen Partie wird auch die Lage von Fürth-Trainer Stefan Ruthenbeck vor dem anstehenden Pokalspiel gegen den FSV Mainz 05 am Mittwoch prekärer. Und daran trägt Sararer, der in Braunschweig mit zweimal Gelb schon nach 29 Minuten vom Platz flog, eine Mitschuld.

Trotz der drei sieglosen Spiele zuletzt und einer wachsenden Unruhe am Fürther Ronhof hatten die Franken einen beachtlichen Start gezeigt und die etwas überraschte Eintracht immer wieder vor Probleme gestellt. In der 18. Minute hatte Veton Berisha aus spitzem Winkel die Führung auf dem Fuß, aber Jasmin Fejzic parierte.
Die kuriose Wende ereignete sich nach einer knappen halben Stunde. Und die brockte den Fürthern Sararer ein: Nach einem langen Dribbling verlor der Stürmer den Ball und trat anschließend frustriert die Eckfahne aus der Verankerung. Schiedsrichter Patrick Ittrich zeigte Sararer Gelb. Weil der Fürther bei seinem ersten Startelf-Einsatz der Saison davor schon verwarnt worden war, musste er vom Platz.

In Unterzahl schwanden die Chancen der "Kleeblätter". Braunschweig kontrollierte die Partie, und nach einer knappen Stunde war die Gegenwehr des Ruthenbeck-Teams dann gebrochen. Einen langen Ball nach vorne legte Domi Kumbela im Strafraum für Hernandez auf, der den Ball mit der Spitze an Keeper Balasz Megyeri vorbei bugsierte.

Dabei hätte der ungarische Schlussmann zum Fürther Held werden können. Schon in der Anfangsphase hatte der Torhüter eine Chance des Ex-Fürthers Kumbela vereitelt (3.), und auch danach wirkte er sicher. Außerdem schien das Glück auf seiner Seite, als Schönfeld einen von Megyeri verschuldeten Foulelfmeter an die Latte drosch (67.). Kurz danach parierte der Torwart einen Schuss von Ken Reichel bravourös.

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