Laden...
Fürth
2. Fußball-Bundesliga

"Herzzerreißend und emotional" - Fürth darf sich nur "kurz freuen"

Fürth feiert zuhause einen überlebenswichtigen Dreier. Da die Konkurrenz auch gewinnt, bleibt nur wenig Zeit zur Freude. Trainer Büskens will sein Team auf das Endspiel in Leipzig vorbereiten.
Artikel drucken Artikel einbetten
Trainer Michael Büskens von der SpVgg Greuther Fürth reagiert auf den Spielverlauf.  Foto: Daniel Karmann/dpa
Trainer Michael Büskens von der SpVgg Greuther Fürth reagiert auf den Spielverlauf. Foto: Daniel Karmann/dpa
+10 Bilder
Dank eines Geniestreichs von Marco Stiepermann hat die SpVgg Greuther Fürth einen riesigen Schritt in Richtung Klassenverbleib in der 2. Fußball-Bundesliga gemacht. "Das war das wichtigste Tor meiner jungen Karriere. Es war befreiend, emotional und herzzerreißend", sagte der Siegtorschütze nach dem 1:0-Heimerfolg am Sonntag gegen Darmstadt 98. Vor 17 500 Zuschauern hatte Stiepermann die Partie mit einem Freistoßtor in der 61. Minute zugunsten der abstiegbedrohten Fürther entschieden.

"Wir werden uns nur kurz freuen und uns dann wieder fokussieren", sagte "Kleeblatt"-Trainer Mike Büskens. Beim Gastspiel in Leipzig am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) genügt Fürth nur ein Sieg, um aus eigener Kraft in der 2. Liga zu bleiben. "Der Sieg gegen Darmstadt war ein Schritt, ein weiterer muss nächste Woche folgen", erklärte  Büskens. Die Franken stehen zwar aktuell auf Rang 13, haben aber nur einen Punkt Vorsprung auf Relegationsplatz 16.

In einer intensiven Partie begegneten sich zwei Teams auf  Augenhöhe. Die Einen kämpften für den Aufstieg, die Anderen für den Klassenverbleib. "Was wir in dieser Partie in puncto Kampf,  Leidenschaft und Einsatzwille auf beiden Seiten gesehen haben, war überragend", stellte Büskens fest. Nach der Fürther Führung sah  Darmstadts Romain Bregerie (83.) nach einem Foul in Strafraumnähe die Gelb-Rote Karte. Er wird beim Saisonfinale gegen den FC St. Pauli fehlen.

Da die Konkurrenz aus Hamburg und München ebenfalls Siege eingefahren hat, bleibt die Lage weiter prekär. "Ein Stein fällt uns noch nicht vom Herzen durch die Resultate der Konkurrenz. Aber es gibt uns Selbstvertrauen für die nächste Aufgabe", sagte Florian Trinks.

Büskens, seit Februar zum zweiten Mal Coach der Mittelfranken, hatte bereits eine Vorahnung. "Der Trainer hat mir prophezeit, dass ich ein Tor schieße - allerdings in der 89. Minute. Er wird mir sicher nicht böse sein, dass ich es ein bisschen früher erzielt habe", sagte Torschütze Stiepermann, für den es der vierte Saisontreffer war. Bereits beim 3:0 gegen Düsseldorf vor zwei Wochen erzielte er das so wichtige Führungstor.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren