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Fürth
SpVgg Greuther Fürth

Fürth will den Auswärtssieg - auch ohne Freis

Fußball-Zweitligist SpVgg Greuther Fürth muss am Freitag (18.30 Uhr) beim SV Sandhausen voraussichtlich auf Torjäger Sebastian Freis verzichten. Sportdirektor Meichelbeck erwartet ein unangenehmes Spiel.
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Sebastian Freis bejubelt seinen Treffer zum 1:0 gegen den FCK. Das Spiel wurde dennoch verloren. Und Freis musste verletzt raus. Auch gegen Sandhausen kann der Torjäger wohl nicht auflaufen. Foto: Matthias Merz/dpa
Sebastian Freis bejubelt seinen Treffer zum 1:0 gegen den FCK. Das Spiel wurde dennoch verloren. Und Freis musste verletzt raus. Auch gegen Sandhausen kann der Torjäger wohl nicht auflaufen. Foto: Matthias Merz/dpa
Der 30-jährige Freis - von den Kleeblatt-Fans kürzlich erst zum "Spieler des Monats November" gewählt - musste beim 2:4 vor einer Woche gegen den 1. FC Kaiserslautern wegen einer Entzündung in der Hüfte ausgewechselt werden. "Es sieht nicht so gut aus, er hat noch keine Trainingseinheit mitgemacht", sagte Trainer Stefan Ruthenbeck am Donnerstag über den Fürther Doppeltorschützen. Für die Anfangsformation müsse man Freis "sowieso abschreiben". Im besten Fall reiche es nach einem Härtetest "für eine Einwechslung, aber er wird voraussichtlich fehlen."


Ruthenbeck: "Haben Fehler gemacht"

Das Verschenken der Zwei-Tore-Führung gegen Kaiserslautern hat bei den Franken nachgewirkt. "Wir haben uns schwere Vorwürfe gemacht. Auch das Trainerteam ist sehr kritikfähig, wir haben Fehler gemacht. Die Mannschaft war vielleicht einen Tick zu gierig, dadurch haben wir nicht gut verteidigt", erklärte Ruthenbeck vor der Dienstreise zum überraschenden Tabellenfünften.

"Die Jungs sind froh, dass es schnellstmöglich weitergeht, um viele Dinge dort besser zu machen. Deswegen freuen wir uns auf Sandhausen und auf die kommenden Spiele", sagte Ruthenbeck. "Sie sind eine harte Nuss, das wird eine schwere Aufgabe."

Fürths Sportdirektor Martin Meichelbeck erwartet ebenfalls kein einfaches Match: "Vielleicht die größte Überraschung der zweiten Liga, mit einer eingespielten Truppe und einer sehr guten Hinrunde. Ein unangenehmes Spiel, aber, das haben die ersten 16 Begegnungen schon gezeigt, in dieser Liga kann nicht nur jeder jeden schlagen, sondern es geht auch innerhalb der Spiele sehr eng zu. Wir haben letztes Wochenende Punkte verschenkt, die wollen wir uns nun zurückholen."

Die Pleite beim FCK hat das Fürther Team wach gerüttelt. Meichelbeck meint dazu: , "Das passiert, wenn man nicht das mit aller Macht verteidigt, was man sich zuvor eindrucksvoll aufgebaut hat. Es ist ärgerlich, da die Schwankungen in diesem Spiel sehr ausgeprägt waren."


Insgesamt ordentliche Hinrunde fürs Kleeblatt

Insgesamt habe das Kleeblatt aber eine ordentliche Hinrunde gespielt, betont Sportdirektor Meichelbeck. Und er fügt an: "Die Maßnahmen, die wir als Verein eingeleitet haben, greifen in vielerlei Hinsicht. Das neue Trainerteam hat hier gute Arbeit geleistet, wir haben einige Spiele mit attraktiven Fußball gezeigt. Allerdings hatten wir auch extreme Schwankungen in unserer Leistungsfähigkeit."

Und wie lautet das Ziel für die Begegnung in Sandhausen? Der Tabellensiebte aus Fürth wolle klar einen Auswärtssieg holen, gibt Trainer Ruthenbeck als Richtung vor. dpa/pg

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