Fürth
Fahndung

Schuss in Franken abgefeuert: Bewaffnete Überfälle auf Hotel und Spielhalle

In Fürth wurden am Wochenende ein Hotel und eine Spielhalle überfallen: Die Täter waren jeweils bewaffnet.
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Am Wochenende haben sich zwei bewaffnete Raubüberfälle ereignet. Symbolfoto: Adobe Stock/Charnsitr
Am Wochenende haben sich zwei bewaffnete Raubüberfälle ereignet. Symbolfoto: Adobe Stock/Charnsitr

Im mittelfränkischen Fürth haben sich am Samstag (4. Januar 2020) zwei bewaffnete Überfälle ereignet. Angaben der Polizei zufolge waren ein Hotel und eine Spielhalle betroffen.

Fürth: Überfall auf Hotel

Die Täter überfielen das Hotel, dass in der Innenstadt ist, gegen 1.10 Uhr. Zwei maskierte Männer betraten den Eingangsbereich und forderten unter vorgehaltener Schusswaffe Bargeld. Ein Komplize blieb vor dem Hotel stehen und beobachtete die Straße.

Als der Hotelmitarbeiter nicht auf die Forderung einging, feuerte einer der Unbekannten einen Schuss mit der Schreckschusswaffe ab. Der Mitarbeiter wies auf die Videoüberwachung im Hotel hin: Daraufhin flüchteten die Männer. Die Täter werden wie folgt beschrieben:

Zweiter Überfall: Fürther Spielhalle betroffen

Wenige Minuten später kam es zum zweiten Überfall in Fürth: Gegen 1.30 Uhr betraten zwei maskierte Männer die Spielhalle. Ein Täter bedrohte einen Mitarbeiter mit vorgehaltenem Messer, ein Anderer forderte unter vorgehaltener Schusswaffe Bargeld. Daraufhin öffnete der Mitarbeiter die Kasse und gab das Geld heraus. Anschließend flüchteten die unbekannten Täter. Auch in diesem Fall hat die Polizei eine Täterbeschreibung veröffentlicht:

1. Täter:

  • zwischen 25 und 30 Jahre alt
  • circa 165 cm groß
  • schlank
  • trug schwarzen Pullover ohne Kapuze
  • trug blaue Jeans
  • trug schwarze Handschuhe
  • trug schwarze Sturmhaube
  • sprach Hochdeutsch

2. Täter:

  • zwischen 25 und 30 Jahre alt
  • circa 165 groß
  • schlank
  • trug schwarzen Pullover ohne Kapuze
  • trug schwarze Jeans
  • trug schwarze Handschuhe
  • trug schwarze Sturmhaube
  • sprach Deutsch mit ausländischem Akzent

Die Polizei hofft auf die Mithilfe der Bevölkerung, um diesen Fall aufzuklären. Zeugenhinweise werden telefonisch unter 0911/2112-3333 entgegengenommen.

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