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Corona-Lockerungen: IKEA eröffnet wieder in Franken - Ansturm ist groß

Das Möbelhaus IKEA eröffnete am Montag wieder seine Filialen in Bayern - und damit auch in Franken. Der Ansturm auf den Standort Fürth war schon am ersten Morgen groß.
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Nach Corona-Lockdown: Möbelhaus IKEA öffnet wieder seine Türen
Am Montag eröffneten die Möbelhäuser IKEA in Bayern wieder nach langer Corona-Pause. In Fürth gab es bereits morgens einen großen Andrang von Besuchern. Foto: NEWS5 / Oßwald (NEWS5)

Corona-Lockerungen in Bayern: Das Möbelhaus IKEA darf ab Montag (11. Mai 2020) wieder öffnen. Davon betroffen sind auch zwei fränkische Filialen. Das gab der schwedische Möbelhersteller am Freitag (8. Mai 2020) bekannt.

Update vom 11.05.2020, 13.10 Uhr: Ansturm auf Fürther IKEA groß

Ab heute (11.05.2020) öffnen in Bayern wieder die IKEA Möbelhäuser - auch der Standort Fürth. Bereits morgens um kurz vor 10 Uhr reihten sich dort die Fahrzeuge in einer langen Schlange in der Zufahrtsstraße des Möbelhauses ein. 

Es gibt besondere Auflagen, die die Kunden einhalten müssen. Demnach werden die Autos von Mitarbeitern auf den Parkplatz eingewiesen, nur jeder zweite Platz wird besetzt. Außerdem darf nur eine bestimmte Anzahl an Kunden das Möbelhaus betreten, damit der Sicherheitsabstand gewährt ist. Restaurants, Bistros und Spielbereiche bleiben geschlossen. 

Schon vor der Öffnung gab es eine lange Schlange vor dem Möbelhaus in Fürth. Der Empfehlung, auch in der Schlange eine Maske zu tragen, kamen die meisten Besucher nach. 

Erstmeldung vom 08.05.2020: IKEA Filialen dürfen ab 11. Mai wieder öffnen

In insgesamt sechs Bundesländern darf IKEA ab dem kommenden Montag wieder öffnen. Zuvor unterlag das Möbelhaus der 800-Quadratmeter-Begrenzung, die in der Ministerpräsidentenkonferenz in einigen Bundesländern aufgehoben wurde. "Wir sind sehr froh darüber, dass wir unsere Kunden nun in fast allen IKEA Einrichtungshäusern in Deutschland begrüßen dürfen", erklärt Dennis Balslev, Geschäftsführer von IKEA Deutschland. Besonders gehe es dem Möbelhaus aber um Sicherheit. Diese sei wichtiger als die Schnelligkeit. 

Bundesweit öffnen folgende IKEA-Filialen am Montag

  • Bayern: München-Brunnthal, München-Eching, Augsburg, Würzburg, Nürnberg/Fürth, Regensburg
  • Berlin: Spandau, Lichtenberg, Tempelhof 
  • Brandenburg: Waltersdorf
  • Hessen: Kassel, Frankfurt Nieder-Eschbach, Wallau, Hanau, Wetzlar
  • Schleswig-Holstein: Lübeck, Kiel
  • Niedersachsen: Braunschweig, Großburgwedel, Brinkum, Hannover EXPO-Park, Oldenburg, Osnabrück

Neue Corona-Regeln in IKEA-Filialen

Ab Montag (11. Mai) dürfen auch die beiden fränkischen Filialen wieder öffnen: Kunden aus dem Raum Würzburg oder Raum Nürnberg-Fürth können dann Möbel kaufen. Dafür gelten aber Sicherheitsauflagen, der Konzern hat ein Konzept entwickelt: 

  • Der Zutritt wird gesteuert, sodass sich maximal eine Person pro 20 Quadratmeter Fläche im Einrichtungshaus aufhält.
  • Die Besucher werden mit Hausdurchsagen auf die Abstands- und Hygieneregeln hingewiesen.
  • Um Warteschlangen zu vermeiden, gelten weitestgehend die bisherigen Öffnungszeiten.
  • Geschlossen sind: Restaurant, Bistro, Smaland sowie alle Spielbereiche
  • An allen Kassen, Tresen und Beratungsständen sind Plexiglasscheiben installiert. 
  • Mitarbeitende erhalten Mundschutz, Handschuhe und Desinfektionsmittel.
  • Im Möbelhaus gilt wie in allen anderen Geschäften: Maskenpflicht.

IKEA gibt Empfehlungen ab: In NRW gab es Anstürme auf das Möbelhaus

Zusätzlich empfiehlt IKEA, die Maske bereits in der Warteschlange zu tragen. Außerdem sollten Kunden nach Möglichkeit auf Rückgaben oder Reklamationen vorerst verzichten. Für Datumsgrenzen schafft IKEA kulante Regelungen. Zusätzlich ist der Online-Shop des Möbelhauses weiterhin geöffnet. 

In Nordrhein-Westfalen sind elf IKEA-Möbelhäuser schon seit dem 22. April geöffnet. Teilweise kam es dort zu massiven Anstürmen, wie die dpa berichtete. Vor allem das Einrichtungshaus in Köln-Godorf wurde zahlreich in den sozialen Medien geteilt und diskutiert. Auch in Düsseldorf-Reisholz kam es zum Andrang: Dort reichte der Stau bis auf die Autobahn (A46). In anderen Bundesländern, wie Sachsen, gab es vergleichbare Bilder.