Fürth
Sturmschäden

Herbststurm "Herwart" in Franken: Große Schäden, zahlreiche Einsätze

Der Herbssturm "Herwart" fegte am Sonntag über Franken und hinterließ vielerorts Schäden. Der Überblick.
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Ein nach Sturmtief "Herwart" teilweise eingestürztes Baugerüst am Hochhaus am Plärrer in Nürnberg. Der Herbssturm "Herwart" fegte am Sonntag über Franken und hinterließ vielerorts Schäden. Der Überblick. Foto: Daniel Karmann/dpa
Ein nach Sturmtief "Herwart" teilweise eingestürztes Baugerüst am Hochhaus am Plärrer in Nürnberg. Der Herbssturm "Herwart" fegte am Sonntag über Franken und hinterließ vielerorts Schäden. Der Überblick. Foto: Daniel Karmann/dpa
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Der Sturm "Herwart" wütet am Sonntag über Deutschland.Auch in Franken hat der Herbststurm Wirkung gezeigt. Die Feuerwehren mussten zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Die Bahn fiel auf vielen Strecken aus. Die Aufräumarbeiten dauern an. Ein Überblick.

In Oberfranken gab es nach Angaben der Polizei über 200 Einsätze für Polizei und Feuerwehr. Etliche abgedeckte Firmendächer und umgestürzte Bäume sind die ersten Auswirkungen des Sturmtiefs. Besonders im Bereich Hof waren mehrere abgedeckte Dächer zu beklagen.

In der Carl-Benz-Straße hing ein Blechdach von einem Firmengebäude herunter und drohte auf die Straße zu stürzen. In Leupoldsgrün traf es eine Firma in der Raiffeisenstraße. In Rehau, Stadtsteinach und auch in Lichtenfels waren Hallendächer betroffen. Die Schadenshöhe steht derzeit noch nicht fest, dürfte aber mehrere hunderttausend Euro betragen. Menschen kamen glücklicherweise bislang nicht zu Schaden.

Darüber hinaus sorgten umgestürzte Baume und abgebrochene Äste für Gefahr und Straßensperren. Die Verkehrsstörungen bezogen sich hauptsächlich auf Neben- und Ortsverbindungsstraßen. Überörtliche Straßen und Autobahnen blieben größtenteils verschont.

Im Bereich der Fränkischen Schweiz kam es teilweise zu Stromausfällen wegen beschädigter Leitungen.

Aufgrund des Unwetters kam es im Raum Feuchtwangen im Kreis Ansbach zu mehreren kleineren Einsätzen. Überwiegend wurden Baustellenabsperrungen und kleinere Bäume durch Windböen umgeworfen.

Auch die Frankenmetropole Nürnberg blieb nicht verschont. Hier hinterließ der Sturm in der südlichen Fürther Straße an einem Gerüst, welches am Fuße eines Hochhauses aufgebaut war, seine Spuren. Rund 100 Meter des Gerüstes drohten nach den starken Windböen einstürzen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten darauf an, um das Gerüst zu sichern.

Die Deutsche Bahn hatte ihren Zugverkehr großflächig eingestellt. In großen Teilen Nord- und Mitteldeutschlands war der Zugverkehr am Sonntagvormittag komplett eingestellt worden - aus Sicherheitsgründen.

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