Fürth
Ausgerastet

Pfandrückgabe eskaliert bei Kirchweih: Betrunkener 29-Jähriger sorgt für Polizeieinsatz

Ein betrunkener 29-Jähriger hat bei der Pfandrückgabe am Samstagabend auf der Michaelis-Kirchweih in Fürth die Geduld verloren. Kurz danach musste die Polizei anrücken.
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Weil es einem betrunkenen 29-Jährigen am Getränkestand nicht schnell genug ging, musste letzten Endes sogar die Polizei anrücken.  Foto: Andreas Gebert/dpa
Weil es einem betrunkenen 29-Jährigen am Getränkestand nicht schnell genug ging, musste letzten Endes sogar die Polizei anrücken. Foto: Andreas Gebert/dpa

Pfandrückgabe eskaliert auf Michaelis-Kirchweih in Fürth: Ein 29-jähriger Betrunkener aus dem Landkreis Kulmbach fiel am Samstagabend unangenehm auf der Fürther Michaelis-Kirchweih auf. Als er sein Bierglas abgeben und das Pfand dafür erhalten wollte, musste sogar die Polizei einschreiten.

Bei Pfandrückgabe: Oberfranke wirft Bierglas einfach in die Bude

Laut Polizeiangaben stand der betrunkene 29-Jährige - mit mehr als 1,6 Promille - um kurz nach 22 Uhr an einer Getränkebude und wartete auf die Möglichkeit, sein Bierglas zurückzugeben, um das Pfand zu kassieren.

Offensichtlich ging es ihm nicht schnell genug und er verlor die Geduld verlor. Völlig unvermittelt warf der Mann das massive Bierglas in die Bude, traf aber zum Glück niemanden. Die Polizei wurde verständigt.

Zunächst versuchten die Beamten, den 29-Jährigen des Platzes zu verweisen. Diese Aufforderungen ignorierte der Mann jedoch. Deshalb nahm man ihn mit zur Sicherheitswache der Kirchweih. Auf dem Weg dorthin wurde er immer aggressiver und rempelte völlig unbeteiligte Kirchweihbesucher an. Die Polizisten entschieden sich dazu, den Mann zu fesseln. Auch dagegen wehrte er sich heftig und griff die eingesetzten Beamten tätlich an. Ein Polizist verletzte sich dabei leicht.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth führte ein Arzt die Blutentnahme durch. Im Anschluss daran wurde der Beschuldigte ausgenüchtert.

Wegen tätlichen Angriffs auf und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung (das Glas ging zu Bruch) wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

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