Fürth
Bierfilzla

Fränkische Bierdeckel sollen für Nachhaltigkeit werben

Eine fränkische Studentin hat Bierdeckel entworfen, die auf nachhaltige Themen aufmerksam machen sollen: Ein Landkreis möchte mit dieser Idee Vorreiter sein.
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Neben Sprüchen zieren regionale Motive die fränkischen Bierdeckel. Foto: Landratsamt Fürth
Neben Sprüchen zieren regionale Motive die fränkischen Bierdeckel. Foto: Landratsamt Fürth

Fränkische Bierdeckel für Nachhaltigkeit: Im mittelfränkischen Landkreis Fürth sollen neue Bierdeckel auf die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (UN) aufmerksam machen. Darauf sind Sprüche wie "Des Wasser blabd sauber - des gibd a goud's Bier!" zu lesen. Damit soll beispielsweise dafür sensibilisiert werden, wie wichtig sauberes Trinkwasser ist - auch für die Bierproduktion.

Bierdeckel: Fränkische Studentin als Designerin

Vanessa Bednarek, Studentin an der Faber-Castell-Akadamie in Stein bei Nürnberg hat die Bierdeckel im Rahmen eines Grafikprojektes entwickelt und gemeinsam mit Mundartkabarettist Sven Bach ins Fränkische übersetzt. Landrat Matthias Dießl zeigte sich bei der Präsentation zufrieden: "Ich freue mich, dass wir in unserem Fairtrade-Landkreis die erste fränkische Version der Bierdeckelaktion aufgelegt haben und viele Menschen damit erreichen, die das Thema vielleicht bisher nicht wahrgenommen haben. Ein weiterer Baustein für eine nachhaltige Entwicklung, die wir in Verwaltung und Landkreis vorantreiben" heißt es von Seiten des örtlichen Landratsamtes.

86.500 Exemplare der "Bierfilzla" werden fortan auf fränkischen Kellern, Festen und in Gaststätten verteilt.

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