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Fürth
Flüchtig

Aus Bezirksklinik geflohen - Polizei fasst zwei gesuchte Männer in Franken

Nachdem ein 20-Jähriger aus einer Bezirksklinik geflohen war, konnte ihn die Polizei am Montagabend festnehmen. Mit dabei war ein 21-Jähriger - auch gegen ihn lag ein Haftbefehl vor.
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Kriminalstatistik
Flucht aus Bezirksklinik: Die Polizei nahm am Montag zwei Männer fest. Beide wurden gesucht, gegen einen lag ein Haftbefehl vor. Symbolfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa Foto: Bernd von Jutrczenka (dpa)

Nach Flucht aus Bezirksklinik: Die Polizei nahm Montagabend (18. Mai 2020) zwei junge Männer fest (20 und 21), die im Verdacht stehen, mehrere Schilder im Stadtpark mit blauer Farbe besprüht zu haben. Wie sich herausstellte, war der 20-Jährige aus einer Bezirksklinik geflohen. Auch der 21-Jährige war zur Festnahme ausgeschrieben. Das berichtet die Polizei.

Gegen 20.30 Uhr beobachtete ein Zeuge mehrere Jugendliche im Bereich Ulmenweg. Sie besprühten zwei Verkehrszeichen, eine Bautafel und eine Werbetafel mit blauer Farbe und flohen anschließend in Richtung Ludwigsbrücke.

Zivilpolizisten schnappen Täter - diese fliehen wieder

Den zwischenzeitlich alarmierten Zivilpolizisten gelang es, die beiden mutmaßlichen Sprayer in der Espanstraße festzunehmen. Beide führten keinen Ausweis mit sich und gaben falsche Personalien an. Noch während der Überprüfung versuchten beide, erneut zu flüchten, konnten aber nach kurzer Verfolgung wieder gestellt werden. Dabei leistete der betrunkene 21-Jährige Widerstand und versuchte, einen der Polizisten zu treten.

Nach weiteren Überprüfungen konnten die tatsächlichen Personalien der beiden festgestellt werden. Gegen  den 21-Jährigen lag ein Haftbefehl des Amtsgerichts Erlangen vor. Der 20-Jährige war aus einer Bezirksklinik geflohen. Somit wird der 21-Jährige einem Richter beim Amtsgericht Erlangen vorgeführt und der 20-Jährige wieder in der Klinik untergebracht.

Polizei ermittelt: Körperverletzung, tätlicher Angriff und Widerstand

Die Polizei Fürth hat die weitere Sachbearbeitung wegen Sachbeschädigung, falscher Verdächtigung und im Fall des 21-Jährigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte übernommen.