Laden...
Fürth
Bewerbung

Corona-Krise: Fränkischer Unternehmer will halbe Million spenden - hier können Sie sich bewerben

In der Corona-Krise will ein fränkischer Immobilien-Investor 500.000 Euro spenden. Jetzt sucht der großzügige Unternehmer nach Projekten.
Artikel drucken Artikel einbetten
Franken in Corona-Krise: Der Immobilien-Unternehmer Michael Peter aus Fürth möchte 500.000 Euro spenden. Nun sucht er passende Projekte. Foto: David Winkler
  • Unternehmer aus Fürth will in Corona-Krise 500.000 Euro spenden
  • Aktuell läuft Suche nach passenden Projekten in Metropolregion Nürnberg
  • Kandidaten sollen gemeinnützig, wohltätig oder ehrenamtlich tätig sein

Mit der satten Summe in Höhe von einer halben Million Euro will Michael Peter, geschäftsführender Gesellschafter der Fürther Immobilienfirma „P&P“, den Kampf gegen die Corona-Pandemie in der Metropolregion Nürnberg unterstützen. Peter ist aktuell auf der Suche nach Projekten, bei denen sein Geld am besten zum Einsatz kommen kann.

Großzügige Spende: Das sollten die Kandidaten mitbringen

„Die Kandidaten sollen auf jeden Fall gemeinnützig, wohltätig oder ehrenamtlich tätig sein“,  sagt Michael Peter. Er fordert gemeinnützige Organisationen auf, sich bei ihm auf der Homepage der Stiftung  unter www.pp-stiftung.de zu bewerben.  Neben „klassischen Kandidaten“ wie Krankenhäusern oder der Heilsarmee könnten sich auch Vereine oder Initiativen mit ungewöhnlichen Ideen bei dem erfolgreichen Immobilien-Unternehmer melden.  "Wir prüfen jede Anfrage individuell im Detail", sagt Peter und verweist auf die Satzung seiner Stiftung mit dem schönen Namen „Vita“. Dort könnten mögliche Kandidaten die Kriterien nachlesen. 

Dem großzügigen Spender geht es anscheinend nicht darum, eine publicityträchtige Lotterie um das viele Geld zu veranstalten. „In der Regel bekommt ein Projekt maximal 50.000 Euro.“  Bei der stolzen Summe in Höhe von einer halben Million Euro würde das bedeuten, dass insgesamt genau zehn Projekte in den Genuss des Geldes kommen könnten.  Mit seiner Aktion will Peter andere Menschen in der Metropolregion ebenfalls zum Spenden animieren. „Mein Wunsch ist es, dass wir gemeinsam die regionalen Einrichtungen unterstützen, Loyalität zeigen und zusammen den Unterschied machen“, bringt Peter sein Ziel auf den Punkt.

Fürther Kinderklinik sowie Corona-Teststellen wurden bereits bedacht

Damit jeder einen Beitrag leisten könne, hat Peter auf der Homepage seiner Stiftung einen Spenden-Button eingerichtet.  „100 Prozent der gespendeten Summen gehen dabei an die gemeinnützigen Organisationen“, verspricht Peter und kritisiert, dass die bestehenden Hilfsgelder nicht nur zu langsam ausbezahlt, sondern auch nicht alle von der Krise gebeutelten Bereiche erreichen würden. Michael Peter hofft jetzt darauf, dass sich möglichst viele Einrichtungen bei ihm melden. Und dass sich die Welt "langsam und Stück für Stück" wieder normalisieren kann. Solange das ganze Leben durch die Corona-Krise still steht, will Peter „den Schwächsten in unserer Gesellschaft“ mit dem vielen Geld aus seiner Stiftung zumindest finanziell unter die Arme greifen.  

Derweil ist Peter bereits dabei, das erste Geld zu verteilen. Zuerst  sei entschieden worden, die Fürther Kinderklinik mit drei neuen Wärmebetten für Säuglinge  auszustatten. Außerdem werden Laptops für die Corona-Teststellen in Fürth gespendet.