Fürth
Fußball

Fürth unterliegt in Kaiserslautern

Trotz Führung und guter Konterchancen unterliegt die SpVgg Greuther Fürth das vorletzte Siel der Saison gegen den 1. FC Kaiserslautern.
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Markus Karl (r) von Kaiserslautern kämpft um den Ball mit Robert Zulj von Fürth. Foto: Ronald Wittek/dpa
Markus Karl (r) von Kaiserslautern kämpft um den Ball mit Robert Zulj von Fürth. Foto: Ronald Wittek/dpa
Der SpVgg Greuther Fürth geht im Finish der 2. Fußball-Bundesliga die Luft aus. Die Franken verloren am Sonntag beim 1. FC Kaiserslautern mit 1:3 (1:2) und mussten damit die dritten Niederlage nacheinander hinnehmen.
Veton Berisha hatten die Gäste in der zwölften Minute in Führung gebracht. Doch Ruben Jenssen (18.), Alexander Ring (38.) und Lukas Görtler (72.) gaben der Partie noch die Wende. Damit rutschte das Team von Coach Stefan Ruthenbeck, das schon im Hinspiel (2:4) eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben hatte, um einen Rang auf Platz elf ab. Im letzten Saisonspiel 2015/16 empfängt die SpVgg am kommenden Sonntag den SV Sandhausen.
Die Lauterer waren vor 25 037 Zuschauern die überlegene Mannschaft. Begonnen hatte die Partie aber richtig gut für die Fürther, die dank einer sehenswerten Offensivaktion früh in Führung gingen. Nach einem Pass von Robert Zulj vollende Berisha eiskalt mit einem Flachschuss. Es war das siebte Saisontor des Norwegers.

Fürth musste auf dem Betzenberg auf den besten Torjäger Sebastian Freis verzichten, der in der Saison elfmal getroffen hatte, wegen einer Gelbsperre aber nicht auflaufen konnte. Dennoch bekam die Ruthenbeck-Elf einige Tormöglichkeiten, vor allem nach Kontern. Die beste davon vergab Zulj in der 29. Minute: Nach einer Vorlage von Marco Stiepermann wurde der Schuss des Österreichers geblockt.

Zu dem Zeitpunkt hatte es schon 1:1 gestanden, weil Jenssen nur kurz nach Berishas Tor ausgleichen konnte. Noch vor dem Seitenwechsel vollendete Ring einen Lauterer Angriff über die rechte Seite. In Durchgang zwei zeigten beide Teams munteren Offensivfußball. Die Vorentscheidung gelang Görtler mit dem 3:1 per Kopf.
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