Fürth
Heimspiel gegen Ingolstadt

28-Jähriger in U-Bahn erstochen: Kleeblatt Fürth gedenkt des Opfers

Die SpVgg Greuther Fürth will am Freitag vor dem Spiel gegen den FC Ingolstadt in einer Schweigeminute an den am vergangenen Sonntag erstochenen 28-Jährigen erinnern. Sascha war langjähriges Kleeblatt-Mitglied.
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Kerzen stehen nahe der U-Bahnstation Jakobinenstraße in Fürth. Ein 28-jähriger Mann ist am frühen Sonntagmorgen an der U-Bahnstation erstochen worden. Wie die Polizei in Nürnberg mitteilte, wurden drei Verdächtige im Alter von 16, 17 und 18 Jahren festgenommen. Den tödlichen Messerstichen sei ein heftiger Streit vorangegangen Foto: dpa
Kerzen stehen nahe der U-Bahnstation Jakobinenstraße in Fürth. Ein 28-jähriger Mann ist am frühen Sonntagmorgen an der U-Bahnstation erstochen worden. Wie die Polizei in Nürnberg mitteilte, wurden drei Verdächtige im Alter von 16, 17 und 18 Jahren festgenommen. Den tödlichen Messerstichen sei ein heftiger Streit vorangegangen Foto: dpa
Bevor es für die SpVgg Greuther Fürth nach der Winterpause wieder losgeht, möchten Fans und Verein noch einmal innehalten.

SpVgg Greuther Fürth: Gedenkminute für Sascha

Wie der Fürther Fußballverein am Donnerstag bekannt gab, soll es am Freitag vor dem Spiel gegen den FC Ingolstadt eine Gedenkminute für den am vergangenen Sonntag getöteten 28-jährigen Sascha geben. Der junge Mann war in der Fürther U-Bahn erstochen worden. Grund soll eine Lappalie gewesen sein.

Das Opfer war Mitglied bei der Spielvereinigung. Auf seiner Homepage schreibt der Verein: " Es fällt uns schwer die richtigen, tröstenden Worte zu finden. Unser Mitgefühl und Beileid gilt ganz besonders den Hinterbliebenen."

Weiter heißt es in der Mitteilung, dass sich die Fangruppe "Sportfreunde Ronhof " für die Hinterbliebenen einsetzen will. Sie haben eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

Auf deren eigener Webseite geben die Fans ihrer Trauer Ausdruck. Das Entsetzen über die Tat ist deutlich: "Sascha war Kleeblättler durch und durch. Es steht uns nicht zu, zu urteilen, so schwer uns dies auch fallen mag. Man fühlt sich hilflos vor Wut, wenn Einen solch eine Nachricht erreicht."

Mit den Spenden wollen sie die Angehörigen unterstützen: "Solidarität und Hilfe ist das Einzige, was wir im Moment für die geschockten Hinterbliebenen tun können, um ihnen wenigstens einen Teil der Last von den Schultern zu nehmen." Zu diesem Zweck werden vor und nach dem Spiel Spendenboxen aufgestellt.

Außerdem gibt es ein Spendenkonto: Alle Infos zur Aktion gibt es auf deren Seite.
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