Franken
Prognose

Schnee und Sturmböen zum Wochenende: So wird das Wetter in Franken

Die Experten sind sich einig: Das Wochenende in der Region wird ungemütlich. Regenschauer und Schneefälle drängen nach Franken.
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Kalte Temperaturen und jede Menge Regen haben Franken im Griff. Aber auch Schnee fällt. In Kombination wird das Wetter am Wochenende ungemütlich. Symbolfoto: Kent Henderson/unsplash.com
Kalte Temperaturen und jede Menge Regen haben Franken im Griff. Aber auch Schnee fällt. In Kombination wird das Wetter am Wochenende ungemütlich. Symbolfoto: Kent Henderson/unsplash.com

Der November neigt sich dem Ende und die Weihnachtszeit beginnt. Zahlreiche Weihnachtsmärkte öffnen in Franken. Tausende Besucher strömen zu den Winterdörfern, um Glühwein, Punsch und gebrannte Mandeln zu genießen. Doch macht das Wetter dem Weihnachtsmarktbesuch einen Strich durch die Rechnung? Das sagen die Meteorologen dazu.

Wetter: Sturmwarnungen in Teilen der Region

Bereits seit Mittwoch (27. November 2019) fegen stürmische Böen durch die Region. Der Deutsche Wetterdienst warnt seitdem in Teilen von Ober- und Unterfranken vor der Wetterlage. Diese Warnung gilt offiziell bis in die Nacht auf Samstag (30. November 2019). Dabei dreht der Wind von Süd auf West.

Diese Warnung gilt zwar ab 800 Metern Höhe, diese Grenze könnte sich jedoch in Anbetracht der aufziehenden Regenschauer verschieben. Stefan Ochs, fränkischer Wetterexperte aus Herzogenaurach, rechnet damit, dass die vereinzelten Regenschauer Schnee mit sich bringen. "In Schauernähe gibt es frische Böen aus West. Ansonsten ist der Wind schwach", ergänzt er. Das bedeutet: Wo es Regnet, fällt auch Schnee und es windet. Dieser Schneeregen könnte sich schnell in Matsch verwandeln. Für den Nürnberger Christkindlesmarkt, der am Freitag (29. November 2019) eröffnet wird, rechnet wetteronline.de mit Sturmböen bis zu 50 Stundenkilometer an.

Diese Wetterlage bleibt den Vorhersagen der Experte wohl bestehen: Ab Sonntag, dem 1. Advent, soll ein Tiefausläufer von Frankreich in die fränkischen Regionen ziehen, der neue Schneeregenfälle und Schneefälle mit sich bringt. Wie sich Tief "Sebastien" bewegt, ist derweil noch offen. Es könnte Franken auch lediglich streifen, was jedoch als unwahrscheinlich gilt. Wetterexperte Dominik Jung von wetter.net rechnet damit, dass "Sebastien" die Region trifft: Grund dafür ist seiner Meinung nach ein ehemaliger Tropensturm.

Frostige Nächte: Glatteisgefahr in der Region

Der Deutsche Wetterdienst rechnet in der Nacht auf Montag mit weiteren leichten Niederschlägen, die in Schnee übergehen. Die Wetterlage könnte Süddeutschland also auch in der kommenden Woche beschäftigen. Der Regenradar von wetter.com zeigt Regenfälle, die die Region noch tagelang beschäftigen könnten.

Neben Schnee, Regen und Matsch besteht insbesondere in den Nächten Glättegefahr. Vor allem in den Höhenlagen der Mittelgebirge, wie dem Fichtelgebirge in Oberfranken, ist mit gefrierender Nässe und Glatteis zu rechnen. Nachts herrschen Minusgrade. In Bamberg prognostiziert wetter.de beispielsweise nächtliche minus 2 Grad am Wochenende. Im Würzburg hingegen liegen die Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt.

tu

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