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Wetter-Rekord von 2003 in Bamberg und Nürnberg gebrochen: So geht es nach der Hitzewelle weiter

Der erhoffte Regen blieb zwar größtenteils aus, die Temperaturen sind aber endlich etwas gesunken. In Bamberg und Nürnberg wurde ein 15 Jahre alter Rekord gebrochen. Doch wie geht es weiter?
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17 Tage Hitze pur: In Bamberg und Nürnberg wurde der 15 Jahre alte Temperaturrekord gebrochen. Symbolfoto: dpa
17 Tage Hitze pur: In Bamberg und Nürnberg wurde der 15 Jahre alte Temperaturrekord gebrochen. Symbolfoto: dpa
Am Donnerstag ging die 17 Tage andauernde Hitzewelle (Tageshöchsttemperatur über 30 Grad) zu Ende: Damit wurden die alten Rekorde von 14 Tagen in Bamberg und 13 Tagen in Nürnberg (beide aus dem Jahr 2003) deutlich übertroffen. Laut dem Wetterochs Stefan Ochs ist damit aber das Problem mit der Hitze hat die Kaltfront gelöst, nicht aber das mit der Trockenheit.


Azorenhoch macht sich bemerkbar


Zwar stellt sich jetzt eine typische Westwetterlage ein mit einem Auf und Ab der Temperaturen und einzelnen Kaltfronten, aber die Tiefs ziehen recht weit im Norden und es macht sich immer wieder ein Keil des Azorenhochs bemerkbar. Der große Dauerregen ist da nicht in Sicht, es gibt nur Gewitter, die mit den Fronten in Zusammenhang stehen und zwar frühestens am Montagabend.

Viel Wind (Böen Beaufort 8) hat die Kaltfront am Donnerstag gebracht, aber kaum Regen. Die nachströmende frische Nordatlantik-Luft kommt nun unter den Einfluss eines zu den Alpen gerichteten Azorenhochkeils. Am Freitag ziehen bis zum Vormittag noch einzelne Wolkenfelder durch, aus denen etwas Regen fallen kann. Anschließend ist es heiter bis wolkig und meist trocken bei maximal 24 bis 25 Grad.

Am Samstag ist es überwiegend heiter und allgemein niederschlagsfrei. Die Temperaturen steigen bis auf 26 Grad. An beiden Tagen weht ein schwacher bis mäßiger Westwind. Tagsüber gibt es einzelne starke Böen Beaufort 6.

Auch am Sonntag ist es heiter und niederschlagsfrei. Die Temperaturen steigen weiter und erreichen maximal 28 Grad. Es weht ein sehr schwacher Südwind. Am Montag werden dann sogar 32 Grad erreicht, bevor uns am Abend eine Kaltfront mit Gewittern erreicht. Die nächtlichen Tiefsttemperaturen liegen bei 12 Grad.
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