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Weiße Weihnachten in Franken? Wetterexperte beziffert Chance

In den nächsten Tagen wird es wieder wärmer. Laut Wetterexperte stehen dann die Chancen für weiße Weihnachten nicht gerade gut. Das Wetter im Überblick.
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Statt Schnee gibt es zunächst einmal Regen: So wird das Wetter in Franken in den nächsten Tagen. Symbolbild: Philipp Schulze/dpa
Statt Schnee gibt es zunächst einmal Regen: So wird das Wetter in Franken in den nächsten Tagen. Symbolbild: Philipp Schulze/dpa

In den letzten Tagen und Wochen war immer wieder vom "Horrorwinter" die Rede. Meteorologen weltweit befürchten demnach einen neuen Rekord - den wärmsten Winter seit Beginn der Aufzeichnung im Jahr 1881.

Und tatsächlich folgt das Wetter der nächsten Tage diesen prognostizierten Trend: Wie der fränkische Wetterexperte Stefan Och berichtet, sorgt eine Warmfront am Sonntag für einen bedeckten Himmel mit länger anhaltenden Regenfällen und einen Temperaturanstieg auf 12 Grad.

Dabei beruhigt sich der Wind zunächst einigermaßen, nachdem der Deutsche Wetterdienst DWD am Samstag noch vor Unwettern und Sturmböen in großen Teilen Frankens gewarnt hatte. Demnach ist der Südwestwind zeitweise mäßig und nur in Böen stark.

Von Montag bis Mittwoch ziehen mal mittelhohe und hohe Wolkenfelder durch, mal ist es heiter. Die letzten Regentropfen fallen am Montagmorgen, danach bleibt es niederschlagsfrei. Es wehen nur schwache südliche Winde. Die Wettermodelle erwarten eine Tageshöchsttemperatur von +12 und nächtliche Tiefsttemperatur von +3 Grad. Die Neigung zu Frühnebel ist eher gering.

Die Wettermodelle erwarten laut Ochs für den Donnerstag und Freitag einen leichten Temperaturrückgang auf Maxima nahe +9 und Minima nahe +2 Grad.

Geringe Chancen auf "weiße Weihnachten"

Weiße Weihnachten sind grundsätzlich selten - eine Analyse von inFranken.de zeigt, dass auch in früheren Jahren selten Schnee an den Weihnachtstagen lag. Auch heuer deutet vieles auf eher warme Weihnachten hin.

Die Wahrscheinlichkeit für eine weiße Weihnacht liegt laut Stefan Ochs aktuell bei 5 Prozent. Doch wie kommt man auf diesen Wert? Stefan Ochs beantwortet diese Frage so: "Durch ganz einfaches Abzählen. Man betrachtet die sogenannten Ensemble-Prognosen mehrerer Wettermodelle und dividiert die Anzahl der Weiße-Weihnacht-Ergebnisse durch die Gesamtanzahl der Ergebnisse."

Bei den Ensemble-Prognosen handele es sich um eine Schar von Wettermodell-Berechnungen, bei denen die Eingangsdaten (die realen Messwerte wie z.B. die Temperaturen) minimal variiert werden, so Ochs.

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