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Wetter in Franken: Sonne und Gewitter - Wochenende zweigeteilt, lokal drohen hohe Niederschläge

Nach den kalten Tagen steigen die Temperaturen in Franken am Wochenende. Doch dadurch steigt die Unwettergefahr. Lokal ist mit Starkregen zu rechnen.
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Heiter bis wolkig mit Hang zu Gewittern: Das Wetter in Franken wird am Wochenende zweigeteilt. Vor allem am Nachmittag kann es stellenweise ungemütlich werden. Symbolbild: pexels.com
Heiter bis wolkig mit Hang zu Gewittern: Das Wetter in Franken wird am Wochenende zweigeteilt. Vor allem am Nachmittag kann es stellenweise ungemütlich werden. Symbolbild: pexels.com

Das Wochenende beginnt in großen Teilen Frankens sonnig. Doch die frühlingshafte Idylle täuscht womöglich: Schon am Nachmittag drohen Schauer und Gewitter. Das Wetter am Wochenende im Überblick.

Es hatte sich bereits angedeutet: Schon Ende der Woche hatte Wetterexperte Stefan Ochs vor Gewittern gewarnt, die im Zuge der wärmeren Luft nach Franken ziehen. Der Samstag und auch der Sonntag starten nuntatsächlich erstmal heiter bis wolkig. Bevorzugt am Nachmittag bilden sich dann aber einzelne Schauer und Gewittern. In unserem Unwetter-Ticker halten wir Sie am Wochenende zu möglichen Gewittern auf dem Laufenden.

Lokal drohen hohe Niederschläge

Maximal werden dennoch angenehme 23 Grad erreicht. Der schwache Wind weht aus wechselnden Richtungen. In Gewitternähe gibt es starke Böen aus Südost, weil die Gewitter von Südost nach Nordwest ziehen.

Starke Niederschläge drohen anfang der Woche: Am Montag und Dienstag zieht laut Ochs feuchtwarme Luft aus dem östlichen Mittelmeerraum Richtung Franken.Viele Wettermodelle erwarten an beiden Tagen gewittrige und ergiebige Regenfälle mit Gesamtmengen von 30-40 Litern pro Quadratmeter.

Mai bisher deutlich zu kalt

Die Niederschläge werden laut Ochs regional sehr konzentriert fallen: Ob sich dieses schmale, etwa 100 Kilometer breite Regenband, in dem mit hohen Niederschlagsmengen zu rechnen ist, tatsächlich über Franken ergießen wird, ist allerdings noch nicht sicher. Maximal werden je nach Sonnenscheindauer 15 bis 20 Grad erreicht. Der schwache bis mäßige Wind weht aus Nordwest.

Wetterexperte Stefan Ochs gibt derweil schon ein erstes Fazit für den Mai ab: Dieser Mai sei bisher 4 Grad kälter als im langjährigen Mittel. Für einen neuen Kälterekord für den Monat Mai wäre am Ende eine negative Gesamtabweichung von 3,5 Grad notwendig. Danach sieht es aber nicht aus - das Wetter soll in den nächsten Tagen ja wärmer werden. Negativ wird die Abweichung unter dem Strich aber schon ausfallen. Und damit erleben wir gerade den ersten zu kalten Monat seit März 2018.

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